08.06.2011

Neues Protokoll im Test - Das Internet wird neu durchnummeriert / Weltweiter Testlauf für das Internet der Zukunft

Das Internet ist "voll". Die Anzahl der benutzten IP-Adressen erreicht das technische Limit. Deshalb soll Ende des Jahres auf ein neues System umgestellt werden: IPv6. Heute wird es im Netz getestet. IPv6 wird jedem Handy und bald auch jedem Kühlschrank eine feste IP-Adresse zuordnen. Datenschützer sind entsetzt.
Caspar kritisiert, dass jedes Gerät eindeutig identifizierbar sei. Das würde den Verlust von Anonymität im Netz bedeuten. Sein Horrorszenario: Jedem Menschen könnte eindeutig zugeordnet werden, auf welche Website er surft, ob er das von seinem Handy oder Computer aus tut, oder ob er mit seinem Kühlschrank kommuniziert. Caspar befürchtet, es entstünde der "gläserne Mensch".

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Weltweiter Testlauf für das Internet der Zukunft
IBerlin (dpa) - Kaum ein Nutzer wird es gemerkt haben, aber am Mittwoch trat die Zukunft des Internets in Aktion. Bei einem weltweiten Aktionstag haben große Online-Konzerne wie Google und Yahoo zusammen mit Infrastruktur-Spezialisten den Einsatz des neuen Internet-Standards IPv6 getestet.
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Deal mit Obama - Deutschland kümmert sich um den zivilen Aufbau

Washington (RP). Viel Pathos, das Weiße Haus schwarz-rot-gold beflaggt, ein zweistündiges, privates Abendessen und die Verleihung der "Freiheitsmedaille". Angela Merkels Visite bei US-Präsident Barack Obama gerät zum Harmonie-Gipfel. Der Libyen-Streit wurde mit einem Deal entschärft.
Die USA und ihre Verbündeten bomben Diktator Gaddafi aus dem Land, Deutschland kümmert sich um den zivilen Aufbau. Er erwarte eine "robuste Unterstützung" Deutschlands beim Aufbau des Landes, sollte Gadadfi besiegt sein, betonte Obama. Merkel nickte. Zunächst werden deutsche Polizeiausbilder und Experten für Infrastruktur und Elektrizitätsnetze ins Land geschickt.

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Westerwelle: "Deutschland wird sich sehr in Libyen engagieren"
Deutschland kommt dem Wunsch der USA nach einem starken Engagement im Libyen-Konflikt entgegen. "Wir werden uns sehr engagieren. Natürlich auch bei einem zivilen Wiederaufbau", sagte Außenminister Guido Westerwelle am Montagabend in Washington am Rande des USA-Besuchs von Kanzlerin Angela Merkel. "Man darf ja unsere Libyen-Politik nicht mit Neutralität verwechseln", sagte Westerwelle.
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07.06.2011

US-Regierung drückt Mindestlohn in Haiti Zwei Dollar am Tag

Textilarbeiter in Haiti erhalten Hungerlöhne - die US-Regierung soll eine Erhöhung verhindert haben. So steht es offenbar in den Botschaftsnachrichten aus Port-au-Prince, die Wikileaks bald veröffentlichen will. Demnach haben Klamottenhersteller wie die Jeans-Firma Levi's Druck gemacht, den haitianischen Mindestlohn niedrig zu halten.
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Datenschutz Facebook aktiviert automatische Gesichtserkennungautomatische

Ohne Ankündigung hat Facebook ische Gesichtserkennung auch für Nutzer außerhalb der USA aktiviert. Wer nicht will, dass sein Gesicht automatisch in Fotos erkannt wird, muss die Funktion explizit abschalten.
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Um nicht vollends die Kontrolle über persönliche Daten im Netzwerk zu verlieren, kann die Automatik einfach ausschalten: Klicken Sie einfach auf "Konto" und wählen Sie die "Privatsphäre-Einstellungen". Dort sehen Sie unter den benutzerdefinierten Einstellungen den Punkt "Dinge, die andere Personen teilen". Bearbeiten Sie nun die Einstellungen zum Eintrag "Freunden Fotos von mir vorschlagen" und stellen Sie die Option auf "gesperrt".

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Bericht: 25 Prozent der amerikanischen Hacker sind FBI-Spitzel

Ein Viertel aller US-Hacker arbeitet als Zuträger für das FBI. Das behauptet die britische Zeitung Guardian mit Verweis auf Eric Corley, den Herausgeber der vierteljährlich erscheinenden Hackerzeitschrift "2600".
Der Grund: Viele Hacker knicken ein, wenn die US-Justiz ihnen mit schweren Haftstrafen für ihre Taten droht, und versprechen, mit den Behörden zu kooperieren. Die Zeitung zitiert Corley mit den Worten, "Hacker sind ziemlich leicht einzuschüchtern".

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One in four US hackers 'is an FBI informer'
The FBI and US secret service have used the threat of prison to create an army of informers among online criminals
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Pfefferspray gegen Studenten in Hamburg - Polizei räumt Studentencamp

15.000 Hochschulangehörige protestieren gegen die Sparpläne der SPD. Aber bei der Anhörung ist nur Platz für 350. Die Polizei setzt Pfefferspray ein.
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