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30.11.2011

Ägypten - Für das Innenministerium bestimmt - Hafenarbeiter blockieren 7,5 Tonnen Tränengas aus den USA

[DerStandard] Hafenarbeiter am Adabiya-Hafen in Suez haben am Dienstag eine Lieferung Tränengas, die an das Innenministerium gehen sollte, blockiert. Es handelt sich um insgesamt 7,5 Tonnen Tränengas, das aus den Vereinigten Staaten nach Ägypten gebracht werden sollte. Das berichtet die staatliche Tageszeitung Al-Ahram. Die unabhängige Tageszeitung Al-Shorouk zitiert einen Zollbeamten, der von Wutausbrüchen der Hafenarbeitern berichtet, nachdem das Containerschiff „Danica" mit der Tränengas-Lieferung angelegt hatte.
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Egypt - Suez Port Employees Reveal 21-Ton US Tear Gas Order for Interior Ministry

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[english.ahram.org] Port workers in Suez refuse to receive initial seven ton shipment as the interior ministry looks to restock after firing tear gas at protesters in Egypt for six days last week
A group of customs employees at the Suez seaport have revealed that the Egyptian Ministry of Interior is in the process of receiving 21 tons of tear gas from the US.

The claim was supported by Medhat Eissa, an activist in the coastal city of Suez, who provided documents he says he obtained from a group of employees at the Suez Canal customs. The employees have been subjected to questioning for their refusal to allow an initial seven ton shipment of the US-made tear gas canisters enter the port.

A group of employees at the Adabiya Seaport in Suez have confirmed, with the documents to prove it, that a three-stage shipment of in total 21 tons of tear gas canisters is on course for the port from the American port of Wilmington.

Employees say the container ship Danica, carrying seven tons of tear-gas canisters made by the American company Combined Systems, has already arrived at the port, with two similar shipments from the same company expected to arrive within the week.
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22.11.2011

Ägypten - Sicherheitskräfte setzen mysteriöses Tränengas ein / Militär führt Tradition der Unterdrückung aus der Mubarak-Ära fort

[Spiegel] Kairos Tahrir-Platz ist seit Tagen immer wieder in weißen Nebel gehüllt. Sicherheitskräfte schießen im Minutentakt Salven mit beißendem Tränengas auf Demonstranten ab. Die Protestierenden sind in Sorge: Das Gas sei stärker als je zuvor, sogar von Todesfällen ist die Rede.
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Amnesty-Bericht zu Menschenrechten in Ägypten - "In Tradition der Unterdrückung der Mubarak-Ära"

[sueddeutsche] Folter und unfaire Prozesse: Menschenrechtler werfen den Militärs in Ägypten vor, die Tradition der Unterdrückung aus der Mubarak-Ära fortzusetzen. Doch die Aktivisten lassen sich nicht unterkriegen: Sie versammeln sich zum "Marsch der Millionen" auf dem Tahrir-Platz. Bereits am Morgen kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen.
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AMNESTY: SEIT DEM STURZ MUBARAKS SIND MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN TEILS SCHLIMMER GEWORDEN
[Amnesty] 22. November 2011 - "Der Oberste Militärrat glaubt, dass Freiheit, Gesetze, Gleichheit, Demokratie...die Grundlage für die Regierung sein muss, das Land in die Zukunft zu führen" - das versprach der Militärrat im Februar dieses Jahres in einer Grundsatzerklärung. Doch die Realität sieht anders aus - das dokumentiert ein heute veröffentlichter Bericht von Amnesty International: "Der Oberste Militärrat löst friedliche Proteste regelmäßig gewaltsam auf - wie auch an diesem Wochenende. Tausende Zivilisten wurden vor Militärgerichte gestellt und die Notstandsgesetze sind noch immer nicht aufgehoben. Die neuen Machthaber haben einfach die Tradition der Unterdrückung aus der Mubarak-Ära fortgesetzt. Genau gegen diese Tradition hatten sich die Demonstrierenden in Kairo so entschieden gewandt," sagt Henning Franzmeier, Ägypten-Experte bei Amnesty International.
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17.07.2011

Rotes Meer - Ägypten genehmigt Mega-Brücke nach Saudi-Arabien

[Spiegel] Ägypten plant eine gigantische Brücke über das Rote Meer. Die Regierung in Kairo hat sich nach SPIEGEL-Informationen mit Saudi-Arabien über eine direkte Straßenverbindung zwischen beiden Ländern geeinigt. Das Großbauprojekt könnte für Ärger mit Israel sorgen.
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Deutsche Bundespolizei baut Berliner Mauer in Saud-Arabien von EADS bezahlt [ARD]

26.06.2011

Nach IWF Absage nun der nächste Versuch - US senators Kerry, McCain lead business delegation to Egypt

[Daily News Egypt]CAIRO: In a symbolic visit to support the Egypt’s “extraordinary transition” after the revolution, American senators John McCain (R-Ariz) and John Kerry (D-Mass) reiterated a message of economic cooperation, not dictation.

“The American people on a non-partisan basis want to see this revolution succeed, we want to assist not dictate,” said McCain. “We feel that the United States government can provide assistance and aid in a broad variety of way.”

Jeff Immelt, chairman and CEO of General Electric Co. and Curt Ferguson, president of Coca-Cola Middle East, joined the senators in Cairo’s free zone area where the Coca-Cola factory operates.

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Im Dienst der Wirtschaftsmafia – Ein Geheimagent packt aus! [Doku]

Ein Insider-Bericht über den Ausbau der Wirtschaft auf Kosten der Dritten Welt: John Perkins war ein „Economic Hit Man“, ein Wirtschaftskiller.

Überteuerte Projekte für Entwicklungsländer
Perkins Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA brachten.

Zwölf Jahre lang hat Perkins seine Seele verkauft – bis er ausstieg. Weitere zwei Jahrzehnte später hatte er den Mut, auszupacken. Auslöser dafür war die Frage „Warum hassen sie uns so?“, die Präsident George W. Bush nach den Anschlägen am 11. September 2001 gestellt hatte.
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25.06.2011

Unabhängigkeit - Ägypten verzichtet auf Kredite von IWF und Weltbank

[Spiegel] Die Ägypter haben horrende Schulden. Doch von der internationalen Staatengemeinschaft wollen sie keine Hilfe. Die Regierung reagierte jetzt auf das Rumoren in der Bevölkerung - und verzichtete auf Darlehen von Weltbank und IWF.
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26.05.2011

Blockade des Gazastreifens - Ägypten will Grenze öffnen

Der Grenzübergang von Ägypten in den Gazastreifen in Rafah soll ab Samstag geöffnet werden. Damit soll die seit 2006 andauernde Blockade des Gebiets gelockert werden.
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22.03.2011

Ägypten: Bei der Armee hört die neue Freiheit auf

Von einer Arbeit Hand in Hand kann indes längst keine Rede mehr sein. Am 9. März räumte das Militär, das nach dem Rücktritt von Präsident Mubarak Mitte Februar die Macht übernommen hat, das Protestcamp, das bis zu diesem Zeitpunkt noch immer auf dem Tahrir-Platz stand.

Das Militär nahm über 200 Menschen fest – und folterte sie zum Teil brutal. Ein Teil der Festgenommenen wurde in Schnellverfahren von Militärgerichten zu ein bis drei Jahren Haft verurteilt, von anderen fehlt bis heute jede Spur.
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Ägyptisches Volk nimmt neue Verfassung an

Schon fünf Wochen nach der Entmachtung von Präsident Husni Mubarak hat Ägypten eine neue Verfassung, die den Weg für Neuwahlen ebnet. Nach Angaben des Wahlleiters stimmten 77,2 Prozent der Wähler für den neuen Verfassungstext, der parteilosen Politikern die Kandidatur bei der nächsten Präsidentschaftswahl erleichtert. Außerdem soll die neue Verfassung eine lückenlose Kontrolle der Wahlen durch die Justiz sichern.
Kritiker merken jedoch an, dass dieser Prozess viel zu schnell geht und die Verfassung einer gründlicheren Überarbeitung hätte unterzogen werden müssen.

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18.02.2011

Arabische Revolution - Die US-Regierung hatte im Geheimen bereits Szenarien für mehrere Staaten ausgearbeitet

Die Amerikaner waren offenbar nicht so unvorbereitet auf die Unruhen im arabischen Raum, wie es zunächst schien. Die US-Regierung hatte im Geheimen bereits Szenarien für mehrere Staaten ausgearbeitet.

"Und sie stellten angeblich Pläne auf, wie die USA die Lage unter Kontrolle halten und damit ihre Interessen in der Region weiterhin wahren könnten."
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16.02.2011

Dossier Arabische Revolution - "Scharia meint nicht Hände abhacken"

Wir sind gegen einen religiösen Staat, sagt Abdel Monem Abou el-Fetouh von den Muslimbrüdern. Aber die Scharia soll die wichtigste Quelle des Rechts bleiben.
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Mubarak hat der Armee am 30. Januar befohlen, die Demonstranten mit ihren Panzern plattzumachen,

Noch ein kurzes Wort über Mubarak und Ägypten: Mubarak hat der Armee am 30. Januar befohlen, die Demonstranten mit ihren Panzern plattzumachen,

"Und das ist auch der eine Grund, wieso das ein bisschen schade ist, dass wir den Wehrdienst loswerden und eine Berufsarmee aus "jungen Menschen mit unterdurchschnittlicher schulischer Bildung beziehungsweise ohne Schulabschluss" anschaffen. Aus je breiteren Schichten die Armee kommt, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass sie im Zweifelsfall auf ihr eigenes Volk schießt."
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Bundeswehr will um Geringqualifizierte werben
Öffnung für Ausländer, gezielte Anwerbung von Geringqualifizierten: Beim Umbau der Wehrpflicht- zur Berufsarmee werden neue, ungewöhnliche Rekrutierungswege ausgelotet. Gleichzeitig stellt der Generalinspekteur aber die Sparvorgaben der Regierung in Frage.

"Die Bundeswehr will gezielt Geringqualifizierte anwerben, um die geplante Stärke der künftigen Berufsarmee von 185 000 Soldaten zu erreichen."
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13.02.2011

Sprachwandel - Binnen weniger Tage wurde Hosni Mubarak vom honorigen Staatspräsidenten zum Diktator

Sprachwandel, schneller als die Revolution erlaubt: Binnen weniger Tage wurde Hosni Mubarak vom honorigen Staatspräsidenten zum Diktator. Seltsam ist das schon. Ein Kommentar
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10.02.2011

Proteste in Ägypten - Der Westen fällt Ägyptens Oppositionellen in den Rücken

Diese Tage in Ägypten haben Momente gebracht, die man nicht mehr vergisst: Eine Millionen Menschen auf dem Midan al Tahrir, die vollkommen friedlich ein demokratisches Land verlangen. Der brennende junge Mann auf dem Midan al Tahrir, der vor unseren Augen als menschliche Fackel über den Platz lief, getroffen von einem Brandsatz des Mubarak-hörigen Mobs. Und der Gottesdienst auf dem Midan al Tahrir - Christen und Muslime halten Kreuze und Korane in ihren Händen und beten für das baldige Ende einer 30-jährigen Diktatur.
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07.02.2011

ARD und ZDF scheitern an Ägypten - Wir sind nicht dabei gewesen

In Kairo bekämpfen sich Anhänger und Gegner Mubaraks - bei der ARD regnet es derweil „Rote Rosen“, im ZDF kocht Alfons Schuhbeck. Die großen öffentlich-rechtlichen Sender lassen sich von welthistorischen Momenten nicht aus der Ruhe bringen.
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06.02.2011

Ägypten-Krise - Berlusconi macht sich für Mubarak stark

EU-Spitzenpolitiker drängen auf einen schnellen Wandel in Ägypten, ohne dabei Husni Mubarak zu erwähnen. Silvio Berlusconi sieht das jedoch anders: Der umstrittene Despot werde doch im Westen als "weise" angesehen und müsse deshalb den Übergang führen, fordert Italiens Ministerpräsident.
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Kaum fangen die Amis mal an, in den Beziehungen zwischen der Mubarak-Junta und ihrer eigenen zu wühlen, kommen die widerlichsten Details raus

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02.02.2011

USA/Ägypten - Alles war erstaunlich intim

Geheime Depeschen aus der US-Botschaft in Kairo enthüllen, dass der Obama-Administration an engen politischen Beziehungen zu Präsident Mubarak bis zuletzt gelegen war
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