14.09.2012

Gemeinden: Österreich bei E-Government führend / Open Government Data Portal

[futurezone] Die Zahlen der neuesten Studie bestätigen einmal wieder die Vorreiterrolle Österreichs im E-Government. 70 Prozent aller Bürger nützen das große Angebot und sind durchaus zufrieden damit. Während einer gestrigen Pressekonferenz zeigten sich politische Vertreter sehr bemüht und stellten die neuesten Projekte vor.
Die Zahlen der aktuellen E-Government MONITOR Studie 2012 haben sich seit vergangenem Jahr kaum verändert: Rund 70 Prozent der Österreicher nutzen die heimischen Angebote und 80 Prozent davon zeigen sich sehr zufrieden damit. Damit gilt Österreich weiterhin als internationales Vorzeigeland in diesem Bereich und führt somit gemeinsam mit Schweden die Rangliste an. Außerdem verkündet jeder Sechste, sich auch online an politischen Entscheidungen beteiligen zu wollen. Dafür wurde zum Beispiel das Portal "Open Government Data" ins Leben gerufen, welches den Bürgern von der Verwaltung gesammelte Statistiken kostenlos zur Verfügung stellt und sich großer Beliebtheit erfreut
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Open Government Data Portal
[data.gv.at] Mit dem bundesweiten Open Government Data Portal hat das österreichische Bundeskanzleramt gemeinsam mit der Cooperation Open Government Data Österreich und dem Bundesrechenzentrum eine in Europa bislang einzigartige, nationale Plattform geschaffen, die eine Sicht auf frei zugänglich gemachte Daten der öffentlichen Verwaltung ermöglicht. BürgerInnen, Unternehmen, aber auch Medien erhalten dabei nicht nur Einblick in Statistiken des Bundes, der Länder, Städte und Gemeinden, sondern auch nützliche Informationen zu Geodaten, Verkehr, Tourismus, Freizeit, Kultur oder Umwelt. Erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mit den Experten mehr über die Weiterentwicklungen und Ziele des Open Government Data Portals. Darüber hinaus zeigen die Profis, wie diese Daten beispielsweise von Redaktionen zur Informationsaufbereitung in Form von Apps oder Visualisierungen genutzt werden können. Die Anwesenden erhalten außerdem Einblick in die Entwicklung eigener Apps mit den Daten des Open Government Data Portals. Zudem werden praktische Anwendungen ausgewählter Applikationen präsentiert.
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Die Story - Pharma Sklaven in Entwicklungsländern [WDR]


„Ich bin krank, aber ich habe kein Geld, um einen Arzt oder Medikamente zu bezahlen. Hier aber wird mir umsonst geholfen“, sagt Ameena aus Pithampur. Was sie nicht weiß: Die Medikamente, die sie bekommen wird, sind noch nicht zugelassen. Ameena ist Teil eines Versuchs einer großen ausländischen Pharmafirma. Auch das weiß Ameena nicht.

Die großen Pharma-Firmen betreiben seit Jahren ihre Testreihen in Entwicklungsländern wie Bangladesch, Indien, China und Afrika. Für viele Menschen in den Entwicklungsländern sind diese Versuchsreihen die einzige Chance, überhaupt an medizinische Versorgung zu kommen.

Die Vorteile für die Pharma-Firmen liegen auf der Hand: Die Versuche in solchen Ländern kosten nicht selten nur die Hälfte, es gibt so gut wie unbegrenzten Nachschub an „Versuchskaninchen“, die keine Fragen stellen, und die dortigen Ethik-Kommissionen drücken wohl auch gerne mal ein Auge zu.

Erst vor kurzem hat die indische Regierung die gesetzlichen Regelungen gelockert, die es den großen ausländischen Pharma-Unternehmen noch einfacher machen, solche nur wenig kontrollierten Testreihen durchzuführen.


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Urban Farming - Landbau mitten in der Stadt

[oekotest] Das sogenannte Urban Farming findet weltweit immer mehr Anhänger. Auf Dächern, in Hinterhöfen oder Baubrachen – überall wird Obst und Gemüse angebaut. Derzeit sind es vor allem Nachbarschaftsgärten, die medienwirksam den Menschen die Freude am Pflanzen und Ernten eigener Produkte nahebringen. Forscher arbeiten aber längst an Konzepten zur Selbstversorgung großer Metropolen. Es geht nicht nur darum, zu wissen, woher das Essen kommt. Stadtfarmen bedeuten weniger Treibstoffverbrauch, weniger CO2-Ausstoß, weniger Transportkosten, so die Experten. Führen die Städte dann noch Abwasser und Abfall in den Kreislauf ein, würden zudem Müllmenge, Energiebedarf und Wasserkosten verringert.
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Mobilfunk-Bewegungsdaten: Dein Telefon weiß, wo du nächsten Sonntag sein wirst

[Netzpolitik] Aus den Bewegungsdaten eines Mobiltelefons lässt sich errechnen, wo man in Zukunft sein wird – auf bis zu drei Meter genau. Das haben drei britische Informatik-Studenten an einem Datensatz von gerade einmal 25 Freiwilligen demonstriert. Die Forscher wollen Behörden bei der Überwachung helfen – und der Werbewirtschaft.
Die Forscher erhielten die Telefonnummern sowie den Verlauf von GPS, Anrufen, SMS, Bluetooth und WLAN von 39 Teilnehmerinnen. Davon nutzen sie nur 25, weil 14 kein Adressbuch hatten. Schon aus den gespeicherten Bewegungsdaten ließ sich auf 150 Meter genau errechnen, wo ein Handy (und damit der Inhaber) in Zukunft sein wird. Nimmt man noch die Geo-Daten eines Bekannten hinzu, verbessert sich die Genauigkeit auf bis zu drei Meter.
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13.09.2012

Die Einflüsterer: Im Schattenreich der Demokratie - Wie Geld Politik macht [ARD] [Doku]


Die Einflüsterer: 5.000 Lobbyisten buhlen allein in Berlin um den Zugang zur Macht, beeinflussen offen und verdeckt die Weichenstellungen der Politik. Was die einen als notwendige Interessenvermittlung sehen, ist für die anderen längst ein perfider Wettlauf um Aufmerksamkeit und Einfluss geworden. Weil der Wettbewerb der Interessen zunehmend vom Geld bestimmt wird, sehen immer mehr Experten und Politiker im Lobbyismus inzwischen eine Gefahr für die Demokratie. Die Reportage zeigt, wie fast alle Forderungen nach strengeren Regeln und mehr Transparenz ignoriert oder gezielt unterlaufen werden.

Gärten für alle - In Andernacher Gärten dürfen sich Bürger bedienen [3sat] / Mundraub.org - Plattform für Obstallmende


"Pflücken erlaubt", heißt es in Andernach: Seit 2010 gibt es dort öffentliche Stadtgärten, die mit einer Vielfalt an Nutz- und Ziepflanzen begrünt werden. Jeder Bürger der Stadt darf dort Blumen pflücken sowie Obst und Gemüse ernten. Vandalismus gibt es bei den öffentlichen Flächen so gut wie gar nicht. Um die Beete kümmern sich städtische Arbeiter, aber auch Ein-Euro-Jobber, Langzeitarbeitslose und Freiwillige.

Mundraub.org - Plattform für Obstallmende

[mundraub.org] ist eine Plattform für Obstallmende. Sie verfolgt das Ziel, in Vergessenheit geratene Früchte der Kulturlandschaft im öffentlichen Raum wieder in die Wahrnehmung zu rücken und in Wert zu setzen, um sie als Teil unserer Kulturlandschaft und der Biodiversität dauerhaft zu erhalten.
Die Fundstellen können von den Nutzern auf einer interaktiven Karte im Internet eingetragen und abgerufen werden. mundraub.org wird die Plattform Stück für Stück so weiter entwickeln, dass sich die unternehmerische Kraft einer Community entfalten kann und somit stärkere regionale Bezüge ermöglichen.


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Eurodac: Strafverfolgungsbehörden wollen Zugriff auf Fingerabdruck-Datenbank von Asylbewerbern

[Netzpolitik] Schon wieder soll eine einmal eingerichtete Datenbank nun auch für andere Zwecke genutzt werden dürfen. Die Europäische Kommission will die in Eurodac gesammelten Fingerabdrücke von Asylbewerbern auch Strafverfolgungsbehörden zur Verfügung stellen. Der Europäische Datenschutzbeauftragte hält das für einen “schwerwiegenden Eingriff in die Rechte einer besonders verwundbaren Gruppe von Menschen”.
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