12.01.2011

Eine fast geheime Armee - Der Aufbau einer Truppe gegen den „inneren Feind“ ist weit fortgeschritten [26. Oktober 2009]

Deutschland verfügt über eine neue unbekannte Heimatarmee. 441 Kommandos aus jeweils zwölf ständig einsetzbaren Reservisten sind in sämtlichen kreisfreien Städten, Landkreisen und Regierungsbezirken eingerichtet worden. Sie stehen unter dem Kommando der Bundeswehrführung und haben kurzfristig Zugriff auf weitere rund 80.000 bis 100.000 speziell ausgebildete Reservisten. Eingebunden in die zivilen Katastrophenschutzstäbe, erhalten sie Einsicht in die Bereitschaftsstände von zivilen Behörden, Polizei, technischem Hilfswerk und Feuerwehr. Sie sollen vor allem den Katastrophenschutz verbessern.
weiter:

Kommentare:

  1. Ja der illegale Überwachungsstaat BRD muss sich Warm anziehen ihm steht ein eisiger Winter bevor.
    Vor allem der Sommer wird für ihn eisig!
    "Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die weiße Rose läßt Euch keine Ruhe!"

    AntwortenLöschen
  2. "Der Kern des Gesetzes ist die Anhebung des Alters auf 60 Jahre, bis zu dem Zeitsoldaten als Reservisten zu Einsätzen mobilisiert werden können, die sich dazu bereit erklärten."

    Da ist irgendetwas nicht richtig, denn die Zeit als Reservist richtet sich nach dem Dienstgrad mit dem man vom Dienst ausgeschieden ist. Ein Mannschaftsdienstgrad wird für insgesamt 6 Monate zum Reservedienst herangezogen, ein Unteroffiziersdienstgrad bis 12 Monate. Somit sind alle Dienstgrade bis einschließlich Oberstabsfeldwebel abgedeckt ( wobei Stabsfeldwebel/Oberstabsfeldwebel Berufssoldaten sind und der Dienstgrad nicht als Zeitsoldat erreicht werden).
    Das heißt also - freiwillige Reserveübungen eingeschlossen - das man maximal für 5 Jahre in der Reserve gebunden ist.
    Die Aussage bis 60 Jahren zu Reserveeinsätzen herangezogen zu werden ist also nicht richtig; kann nicht richtig sein.
    Gesetzt den Fall, das ein Wehrpflichtiger oder auch freiwilliger sich mit 18 Jahren verpflichtet und 15 Jahre Verpflichtungszeit auf sich nimmt (was nur noch nach und nach möglich ist), wird er mit 33 Jahren entlassen.
    Niemand wird nun 27 Jahre in der Reserve eingesetzt werden können, denn dann müßte es eine unbegrenzte Reservedienstzeit geben, was nicht der Fall ist.

    Reservisten werden immer schon zu Objektschutzzwecken herangezogen, wenn es zu einem Krisenfall kommt, d.h. sie bewachen unter anderem AKW usw.
    Was die im Artikel genannten Auslandseinsätze angeht können die lediglich in Zusammenarbeit mit dem THW oder ähnlichen Organisationen geleistet werden, aber es gilt zu bedenken das ein Reservist wieder im vollen zivilen Leben steht und in aller Regel einer Arbeit nachgeht. Des weiteren ist es kaum machbar das Reservisten vernünftig militärisch ausgebildet werden können, denn innerhalb einer regulären "Reserveübung" ist das ganz sicher nicht machbar - das ist Wunschdenken.
    Keiner von meinen Bekannten die mit mir aktiv Dienst gemacht haben, haben jemals entsprechende Anfragen gehabt sondern wurden wie üblich, irgendwann in eine Reservekompanie übertragen (Papiertechnisch) und nie wieder herangezogen. Diese "Papiereinheiten" sind dann die Reserve der Reserve.

    Das ganze scheint eher ein Wunsch zu sein und unrealistisch, denn nun haben wir ab dem 1.Juli 2011 eine Freiwilligenarmee,wobei die kämpfenden Einheiten sicherlich nur noch aus wirklich länger dienenden Zeitsoldaten bestehen wird, wenn nicht sogar nur Berufssoldaten.

    Damit hätte sich das ganze so oder so erledigt, denn es wird niemand damit gerechnet haben das ein Bundesverteidigungsminister jemals die Wehrpflicht aussetzen wird.
    Es gibt also keinen Grund um sich da Gedanken zu machen.

    AntwortenLöschen