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17.09.2013

EU: Erste Abstimmung über Monsanto-Mais endet im Patt

[keine-gentechnik / 16.09.2013] Bei der ersten Abstimmung über die Importzulassung eines weiteren Gentechnik-Maises des US-Konzerns Monsanto gab es keine abschließende Entscheidung. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union brachten am Freitag weder für noch gegen MON87460 eine qualifizierte Mehrheit zustande. Das sagte der Sprecher von EU-Verbraucherkommissar Tonio Borg dem Infodienst. Sollte auch die zweite Runde im Patt enden, kann Borg dem transgenen Mais grünes Licht geben.
Die genauen Resultate teilte Borgs Sprecher nicht mit.

Bei der Abstimmung am Freitag ging es um eine Zulassung von MON87460 als Futter- und Lebensmittel. 
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05.09.2013

Rewe legt Leitlinie für gentechnikfreie Futtermittel vor / Rewe: Leitlinie für Soja als Futtermittel [PDF]

[ohnegentechnik / 04.09.2013] Der Einzelhandelskonzern Rewe Group hat Leitlinien für Futtermittel vorgelegt. Diese gilt für tierische Produkte, die in den Märkten der Rewe Group (Rewe, Penny und toom) als frische Eigenmarken verkauft werden. Das Tierfutter soll zunehmend aus Europa kommen – man sei aber auf „absehbare Zeit“ noch auf Soja aus Südamerika angewiesen. Dieses dürfe jedoch nicht gentechnisch verändert sein.
Je nach Tierart sei es unterschiedlich leicht, auf gentechnikfreie Futtermittel umzustellen, so Rewe. Bei Kühen und Schafen sei dies aus biologischen Gründen schneller möglich als bei Schweinen und Hühnern. Deshalb werde für jede Spezies ein eigener Zeitplan erarbeitet. Wie die Erzeugnisse im Supermarkt genau kenntlich gemacht werden, ist noch nicht bekannt.

Rewe geht in seinen Leitlinien auch auf die allgemeinen Auswirkungen des großflächigen Sojaanbaus ein. Dieser gehe „vielfach zulasten artenreicher Ökosysteme oder kleinbäuerlicher Strukturen“. Deshalb fördere Rewe „eine sukzessive Substitution von aus Südamerika importiertem Sojaschrot durch europäische Eiweißquellen“, beispielsweise Leguminosen wie Ackerbohnen.
Daher habe der Konzern den Verein Donau-Soja mitgegründet, der sich für den Anbau von gentechnikfreier Soja in den europäischen Ländern entlang des Flusses einsetzt. Weil solche Umwälzungen nicht schnell zu machen seien, müsse jedoch „auch zukünftig ein großer Teil der Eiweißfütterung auf Basis des aus Übersee importierten Sojas beruhen.“
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Rewe: Leitlinie für Soja als Futtermittel [PDF]
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04.09.2013

Monsanto: Super-Genmais darf nach Europa / Lobbypedia: EFSA GMO Lobbyisten

[zeit / 12.08.2013] Die EU-Kommission wird spätestens im Oktober dem amerikanischen Agrarkonzern Monsanto den Import des gentechnisch veränderten Mais' SmartStax erlauben. "Die Entscheidung liegt bei der EU-Kommission und diese wird dem Import im September oder Oktober zustimmen", sagte ein Sprecher des EU-Verbraucherschutzkommissars Tonio Borg auf Anfrage von ZEIT ONLINE. Es habe zuvor ein "stringentes, wissenschaftliches Bewertungsverfahren" gegeben.
Kritiker warnen dagegen vor unklaren Folgen für die Umwelt und den Menschen. "Keine andere bereits zugelassene Pflanze enthält so viele gentechnisch veränderte Bestandteile", sagt Christoph Then von der Gentechnik-kritischen Beratungsfirma Testbiotech. "Es ist völlig ungeklärt, wie sie zusammenwirken und welche Folgen das langfristig hat."

Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA kam im Jahr 2010 in einer Studie zu dem Schluss, dass SmartStax "so sicher sei wie konventionell gezüchteter Mais und kommerzielle Varianten, wenn man sich die möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier und die Umwelt anschaut".
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Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit [EFSA] 
[lobbypedia] Neben Diana Banati und Milan Kovác aus dem Verwaltungsrat der EFSA sind weitere Verbindungen von Experten der EFSA mit dem ILSI bekannt.
  • Harry Kuiper war von 2003-2012[19] der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Gremiums der EFSA "Genetisch veränderte Organismen (GMO)", das die Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen prüft. Zugleich hatte er enge Beziehungen zum International Life Sciences Institute (ILSI). Er war Mitglied einer sogenannten Task Force von ILSI, die von einem Mitarbeiter der US-Firma Monsanto geleitet wurde. Andere Mitglieder der Gruppe waren Vertreter der Konzerne Bayer, Dow AgroSciences, Dupont und Syngenta. Sie alle produzieren gentechnisch veränderte Pflanzen.[20]
  • Gijs Kleter ist aktuell ein Mitglied des Wissenschaftlichen Gremiums der EFSA "Genetisch veränderte Organismen (GMO)". Er arbeitete viele Jahren mit dem International Life Science Institute (ILSI) zusammen.[21]
  • Alfonso Lampen, Leiter der Abteilung Lebensmittelsicherheit des BfR, ist Mitglied der EFSA-Expertengruppe „Scientific assessment support working groups“ (SAS). Lampen pflegt enge Beziehungen zum ILSI: Er gehört u.a. der Expertengruppe „From Thresholds to Action Levels“ an und leitet die Beratergruppe „Advisory Group on 3-MCPD Esters in Food Products“. Lampen hat in seiner Interessenerklärung bei der EFSA seine Kontakte zum ILSI nicht angegeben.[22]
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International Life Sciences Institute Das International Life Sciences Institute (ILSI) 
[lobbypedia] ist eine einflussreiche Lobbyorganisation im Lebensmittelbereich. Finanziert wird sie weitgehend durch Unternehmen der Lebensmittel-, Chemie- und Gentechnikindustrie.
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Der Einfluss der Gentechnik-Lobby - Wie Brüssel die Verbraucher täuscht [BR]


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02.05.2013

Why is the Gates foundation investing in GM giant Monsanto? / Monsanto Protection Act Signed By Obama, GMO Bill “Written By Monsanto” Signed Into Law

[guardian / 29.04.2013] The Bill and Melinda Gates Foundation, which is sponsoring the Guardian's Global development site is being heavily criticised in Africa and the US for getting into bed not just with notorious GM company Monsanto, but also with agribusiness commodity giant Cargill.

Trouble began when a US financial website published the foundation's annual investment portfolio, which showed it had bought 500,000 Monsanto shares worth around $23m. This was a substantial increase in the last six months and while it is just small change for Bill and Melinda, it has been enough to let loose their fiercest critics.
Does Gates know it is in danger of being caught up in their reputations, or does the foundation actually share their corporate vision of farming and intend to work with them more in future?
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Monsanto Protection Act Signed By Obama, GMO Bill “Written By Monsanto” Signed Into Law
[globalresearch / 03.04.2013] The Monsanto Protection Act, essentially both written by and benefiting Monsanto Corporation, has been signed into law by United States President Barack Obama. The infamous Monsanto Corporation will benefit greatly and directly from the bill, as it essentially gives companies that deal with genetically modified organisms (GMOs) and genetically engineered (GE) seeds immunity to the federal courts, among other things.
The bill states that even if future research shows that GMOs or GE seeds cause significant health problems, cancer, etc, anything, that the federal courts no longer have any power to stop their spread, use, or sales.
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Changing the human genome one meal at a time! - GMO A Go Go! [Video]

Poor Johnny doesn't like "healthy" food. What could possibly persuade him to eat all his "veggies"? - www.infomaticfilms.com Use the following for Tweets : @infomaticfilms #gmoagogo

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06.04.2013

LKA Gentechnik-Abhörskandal weitet sich aus

[keine-gentechnik / 02.04.2013] Die Affäre um die telefonische Bespitzelung von Anti-Gentechnik-Aktivisten, Journalisten, Rechtsanwälten und Abgeordneten zieht immer weitere Kreise. Medienberichten zufolge hörte das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt auch Telefonate mit Mitarbeitern des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) ab – und sogar mit der Staatsanwaltschaft Rostock.
Wie bereits früher gemeldet wurde, handelte die Behörde in Sachsen-Anhalt offenbar aufgrund eines Tipps des ehemaligen Wirtschaftsministers des Bundeslandes, Horst Rehberger (FDP). Rehberger förderte in seiner Amtszeit die Ansiedlung von Biotechnologie-Unternehmen. Heute ist er Vorsitzender des „Forum Grüne Vernunft“, einem Verein, der für die Nutzung der Agro-Gentechnik wirbt. Als Rechtsanwalt vertrat er außerdem Kerstin Schmidt, Geschäftsführerin mehrerer Unternehmen der Branche.
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Hessen Abhöraffäre - Streit um Lausch-Attacke 
[fr / 07.03.2013] Die Landesregierung und die schwarz-gelbe Koalition haben sich mit deutlichen Worten von der Abhöraktion von Ermittlern aus Magdeburg distanziert. Die Polizisten aus Sachsen-Anhalt hatten ein Telefonat des FR-Korrespondenten im Wiesbadener Landtag und möglicherweise auch ein Gespräch der hessischen SPD-Landtagsabgeordneten Nancy Faeser mit dem Gentechnik-Gegner Jörg Bergstedt abgehört. Abgeordnete genießen gesetzlich einen absoluten Schutz vor Telefonüberwachung, Journalisten einen eingeschränkten Schutz.
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01.04.2013

EU erwartet Aufklärung von Interessenskonflikten im Zusammenhang mit Risikobewertung von gentechnisch veränderten Insekten

[keine-gentechnik / 27.03.2013] Der Ombudsmann der Europäischen Union erwartet eine Aufklärung von Interessenskonflikten im Zusammenhang mit der Risikobewertung von gentechnisch veränderten Insekten. Bis Ende Juni muss die zuständige Lebensmittelbehörde EFSA nun eine Stellungnahme abgeben. Vorausgegangen war eine Beschwerde der britischen Organisation Gene Watch. Sie kritisiert, dass Mitarbeiter eines Unternehmens, das Gentechnik-Insekten vermarkten will, gleichzeitig in einem Gremium der Behörde sitzen.
Mitte April will die EFSA die Richtlinien für die Bewertung von Risiken, die von gentechnisch veränderten Tieren ausgehen können, verabschieden. Doch diese wurden keineswegs nur von offiziellen Sachverständigen erarbeitet. In einer Arbeitsgruppe, die sich mit transgenen Insekten beschäftigt, waren auch die Entwickler derselben beteiligt. Darauf hatte Gene Watch bereits im letzten Herbst hingewiesen. So war der Gründer der Firma Oxitec, die beispielsweise Olivenfliegen gentechnisch verändert hat, von der EFSA zur Teilnahme als „Experte“ eingeladen.
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GM insects in food, environment: European Ombudsman investigates conflicts-of-interest at EU regulator 
[genewatch / 26.03.2013] EFSA's Working Group on GM Insects, which helped to develop the proposed rules, includes a researcher at Oxford University who is being funded by the UK Biotechnology and Biological Sciences Research Council (BBSRC) to work with UK company Oxitec on developing GM insect regulations. Oxford University is an investor in the company and would profit if commercial releases of GM insects were to be approved. At least four other members of the Working Group have current or past links with Oxitec, having worked on joint research projects or co-authored papers, and two further members work for the International Atomic Energy Agency (IAEA)'s programme on the use of GM insects.
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Der Einfluss der Gentechnik-Lobby - Wie Brüssel die Verbraucher täuscht [BR]

Viele Tiere werden in Deutschland mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert. Doch auf den Fleischverpackungen später steht nichts davon. Das will die EU-Kommission so. Sie scheint besonders Gentechnik-freundlich und kommt den Lobbyisten jetzt sogar noch mehr entgegen. Die Kommission will erlauben, dass auch ungeprüfte und nicht zugelassene gentechnisch veränderte Pflanzensorten in Futtermittel vorkommen können. Und damit nicht genug: report MÜNCHEN deckt auf, dass die EU schon jahrelang in Kauf nimmt, dass gentechnisch veränderter Mais - ohne Zulassung - nach Europa kommt

Der Einfluss der Gentechnik-Lobby Wie Brüssel die Verbraucher täuscht [Manuskript]
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13.03.2013

Der Einfluss der Gentechnik-Lobby - Wie Brüssel die Verbraucher täuscht [BR]


Viele Tiere werden in Deutschland mit gentechnisch verändertem Soja gefüttert. Doch auf den Fleischverpackungen später steht nichts davon. Das will die EU-Kommission so. Sie scheint besonders Gentechnik-freundlich und kommt den Lobbyisten jetzt sogar noch mehr entgegen. Die Kommission will erlauben, dass auch ungeprüfte und nicht zugelassene gentechnisch veränderte Pflanzensorten in Futtermittel vorkommen können. Und damit nicht genug: report MÜNCHEN deckt auf, dass die EU schon jahrelang in Kauf nimmt, dass gentechnisch veränderter Mais - ohne Zulassung - nach Europa kommt

Der Einfluss der Gentechnik-Lobby Wie Brüssel die Verbraucher täuscht [Manuskript]
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08.03.2013

Freihandelsabkommen mit den USA - Wie es Verbraucherrechte aushöhlen könnte / Agrarwirtschaft soll Teil des Freihandelsabkommens zwischen USA und EU werden

[wdr / 28.02.2013] Unternehmen könnten Milliarden an Zöllen sparen, Firmen mehr exportieren und deshalb mehr Arbeitsplätze schaffen, und die Verbraucher – die hätten eine größere Auswahl und könnten mehr kaufen! Und mehr kaufen macht glücklich!

So wird über das Freihandelsabkommen berichtet
Im Jahr 2004 hat die Rutgers University in New Jersey US-Amerikaner befragt, ob sie glaubten, dass man in den USA gentechnisch veränderte Lebensmittel kaufen könne. Weniger als die Hälfte der Befragten konnten sich das vorstellen. Und weiter fragten die Forschen, ob die Amerikaner glaubten, ob sie selbst schon solches Genfood verzehrt hätten. Eher unwahrscheinlich, antworteten die meisten. Nur ein Drittel hielt das für möglich.

Die Pointe an dieser Studie ist, dass es ziemlich schwer, wenn nicht unmöglich sein dürfte, in einem amerikanischen Supermarkt Lebensmitteln mit gentechnisch veränderten Zutaten zu entgehen. Aber damit haben die meisten Amerikaner kein Problem – eben weil sie es gar nicht wissen. Es gibt schlicht und einfach keine Gentechnik-Kennzeichnung in den USA.

Kühe dürfen in den USA mit Hormonen gefüttert werden, damit sie mehr Milch geben. In Europa ist das nicht erlaubt. Hühnerfleisch darf mit Chlor behandelt werden, auch das verbietet die EU. Die Amerikaner gestatten es, geklonte Tiere zu schlachten - auch das geht in Europa nicht.

Was passiert, wenn diese beiden kulinarischen Räume in einer Wirtschaftszone aufeinandertreffen?
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Agrarwirtschaft soll Teil des Freihandelsabkommens zwischen USA und EU werden
[iva / 07.03.2013] Die anstehenden Verhandlungen zwischen den USA und der EU für ein bilaterales Freihandelsabkommen hat der Agrarattaché der Vereinigten Staaten in Berlin, Paul Spencer, als eines der „großen” Projekte des Jahres 2013 bezeichnet. Wie Spencer diese Woche in Berlin vor Journalisten erklärte, wird die Agrar- und Ernährungswirtschaft ein wichtiger Teil der Gespräche für eine Transatlantische Handels- und Investment-Partnerschaft (THIP) sein.
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Der Freihandelsdeal zwischen den USA und der EU soll die Basis für eine neoliberale globale Wirtschaftsordnung schaffen
[luftpost-kl / 27.02.13] Die USA und die EU beabsichtigen, den größten Freihandelsdeal der Welt miteinander abzuschließen. Ein derartiges Abkommen wäre die Basis für die Schaffung einer NATO-Wirtschaftsmacht und würde den Handel mit Waren, Dienstleistungen, Investitionen und Rech ten an geistigem Eigentum einschließen. Es ist zu befürchten, dass die USA diese Gespräche nutzen werden, um die EU zur Aufhebung der Beschränkungen zu drängen, die inEuropa für den Import von genmanipuliertem Getreide und (daraus hergestellten) Nahrungsmitteln gelten. Außerdem könnte der Deal als Hintertür dienen, um das vom Europa-Parlament im letzten Jahr abgelehnte Urheberrechtsabkommen ACTA doch noch durchzudrücken
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05.03.2013

Schweiz: Überwachung gentechnisch veränderter Organismen in der Umwelt im Jahr 2012

[news.admin.ch / 05.03.2013] Der GVO-Anbau in der Umwelt ist verboten. Freisetzungsversuche zu Forschungszwecken sind vom BAFU zu bewilligen. Seit 2011 führt das Bundesamt für Umwelt (BAFU) Kontrollen durch, um unbeabsichtigte Freisetzungen von GVO in die Umwelt aufzudecken. Zusätzlich zu den Pflanzen, die im Juni 2012 im Bahnhof St. Johann (BS) und im Hafen von Kleinhüningen (BS) entdeckt wurden, fanden sich auch im Bahnhof Lugano am selben Standort wie 2011 einige transgene Pflanzen.

Entfernen der Pflanzen und Beobachtung der Standorte
Alle transgenen Pflanzen, die im Zuge der Überwachung entdeckt wurden, wurden zerstört. Die Orte, an denen transgene Pflanzen gefunden wurden, werden während mehrerer Jahre aufmerksam beobachtet, um sicherzustellen, dass die Bestände wirklich zerstört wurden.

Keine Nachweise bei Pollen
Wie 2010 wurde im Rahmen der Überwachung von Rapspollen in den Grenzkantonen Schaffhausen und Genf keine Kontamination festgestellt. Das BAFU-Projekt zielt darauf ab, den von Honigbienen gesammelten Pollen auf gentechnisch veränderten Pollen zu untersuchen.
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21.02.2013

Changing the human genome one meal at a time! - GMO A Go Go! [Video]


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15.02.2013

Gentechnik-Urteil: Haft und Geldstrafen für Austauschen von Gentechnik-Pflanzen mit konventionellen Pflanzen

[keine-gentechnik / 15.02.2013] Am Dienstag hat ein Gericht im belgischen Dendermonde Aktivisten wegen des Austauschens von Gentechnik-Pflanzen mit konventionellen Pflanzen auf einem Versuchsfeld mit Freiheits- und Geldstrafen verurteilt. Die Tat wurde als Bildung einer kriminellen Vereinigung bewertet. Die Verteidigung schätzt das Urteil als gefährlichen Präzedenzfall ein, der Auswirkungen auf alle Arten von Zivilverfahren haben könnte.

Die Wissenschaftlerin Barbara Van Dyck wurde zu 6 Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung und 550 Euro Geldstrafe wegen eines Gesprächs mit der Presse während der Aktion verurteilt. Ihre Teilnahme an der Demonstration hatte schon kurz nach der Aktion für Aufmerksamkeit gesorgt. Ihre Solidarität brachte ihr die Entlassung von der Universität Leuven ein. Daraufhin bildete sich eine Unterstützer-Gruppe, die diese Sanktion als unverhältnismäßig und als einen Verstoß gegen die akademische Freiheit und die Meinungsfreiheit wertete.
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06.02.2013

Monsanto-Mais in Rumänien, Gentech-Bäume in Frankreich / NABU diskutiert Risiken beim Anbau von Gen-Bäumen

[keine-gentechnik / 06.02.2013] Ab diesem Frühjahr sollen an verschiedenen Standorten in der EU Experimente mit gentechnisch veränderten Pflanzen stattfinden. Die Europäische Kommission hat heute entsprechende Anträge veröffentlicht, darüber entscheiden werden nationale Behörden. Während der Agrochemiekonzern Monsanto in Rumänien einen Gentechnik-Mais testen will, plant ein französisches Forschungsinstitut die Freisetzung von transgenen Pappeln.
In Frankreich will das nationale Agrarforschungsinstitut INRA (Institut national de la recherche agronomique) bis 2017 mit gentechnisch veränderten Bäumen experimentieren. In der Gemeinde Saint Cyr en Val im zentralen Departement Loiret sollen bis 2017 Gentech-Pappeln auf 1.360 Quadratmetern wachsen. Durch die Veränderung des Erbguts könne die Qualität oder Menge des Lignins gesteuert werden. Der Stoff sorgt für die Festigkeit von Holz. Außerdem wurde den Pappeln ein Antibiotika-Resistenzgen eingebaut. Dies wird von Umweltorganisationen als riskant eingestuft, da es die zunehmende Verbreitung widerstandsfähiger Keime befeuern könnte. In China wurde erst kürzlich der Fund von antibiotika-resistenten Bakterien in wichtigen Flüssen gemeldet. Die Forscher führten dies teils auf transgene DNA aus Laboren und von Gentechnik-Feldern zurück.
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NABU diskutiert Risiken beim Anbau von Gen-Bäumen - Unabsehbare Folgen für Natur und Umwelt
[nabu / 07.12.2010] Der NABU warnt davor, die bisher hauptsächlich bei Ackerpflanzen angewandte Agrogentechnik auf Gehölze auszuweiten. Forscher und Industrie planen, dass zukünftig ganze Plantagen aus gentechnisch veränderten Bäumen der stetig wachsenden Weltbevölkerung als Brennstoff-, Rohstoff- und Nahrungslieferanten dienen. „Der Anbau transgener Bäume ist keine geeignete Lösung, um schnell Biomasse zu generieren. Die langfristigen Folgen für Natur und Umwelt sind unabsehbar“, warnte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich einer NABU-Tagung zu Agrogentechnik und transgenen Bäumen. In China und den USA werden gentechnisch veränderte Bäume bereits kommerziell angebaut. Doch auch in der EU und in Deutschland gab es bereits unterschiedliche Versuchsmodelle
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04.02.2013

Baden-Württemberg verbietet Gentechnik auf eigenen Feldern / Resistente Unkräuter breiten sich immer schneller aus / Monsanto kauft Teile des Bio-Pflanzenschutzmittelhersteller

[keine-gentechnik / 04.02.2013] Wer in Baden-Württemberg künftig landeseigene Flächen pachtet, darf darauf keine gentechnisch veränderten Pflanzen anbauen. Das teilten Finanzminister Nils Schmid (SPD) und Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne) gestern in Stuttgart mit. Damit erfüllt das Bundesland auch eine Forderung von Umweltverbänden.
Zusammen mit Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Saarland und Schleswig-Holstein setzt sich das Ländle als Mitglied im Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik ein.
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USA: Resistente Unkräuter breiten sich immer schneller aus
[keine-gentechnik / 04.02.2013] In den USA haben sich herbizidresistente Unkräuter im vergangenen Jahr wesentlich schneller ausgebreitet als im Jahr zuvor. Die Flächen, auf denen die „Superunkräuter“ wachsen, vergrößerten sich 2012 um 51 Prozent - 2011 waren es noch 25 Prozent, so eine Studie des Marktforschungsinstituts Stratus Agri-Marketing. In Interviews berichteten fast die Hälfte der befragten 3.000 Landwirte von diesem Problem. Seit fast zwei Jahrzehnten bauen US-Landwirte Gentechnik-Pflanzen in großen Monokulturen an.
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Superweeds pose GM-resistant challenge for farmers [BBC]


Monsanto kauft Teile des Bio-Pflanzenschutzmittelherstellers Agradis
[proplanta / 04.02.2013] St. Louis - Das US-Pflanzenzuchtunternehmen Monsanto hat Teile des kalifornischen Bio-Pflanzenschutzmittelherstellers Agradis übernommen.
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02.02.2013

EU: Gen-Mais MIR 162 zugelassen - Für den Import als Futter- und Lebensmittel

[OekoTest / 31.01.2013] Die Europäische Kommission hat den gentechnisch veränderten Mais MIR 162 für den Import als Futter- und Lebensmittel genehmigt. Der Anbau ist nach wie vor nicht erlaubt. Damit macht die EU den Weg frei für mehr Maisimporte aus Brasilien, USA und Kanada, wo MIR 162 für den Anbau und die Vermarktung zugelassen ist.
Grünen-Bundestagsmitglied Harald Ebner kritisiert, dass die Zulassung eines Gen-Maises eine Woche nach dem Rücktritt des zuständigen EU-Gesundheitskommissars John Dalli "in einem Hauruckverfahren" durchgepeitscht worden ist, obwohl die Risiken des im MIR 162 enthaltenen Insektengiftes für Mensch und Umwelt kaum erforscht seien. Die Genehmigung für den Gen-Mais gilt zunächst bis zum 17. Oktober 2022. MIR 162 ist gegen den Maiszünsler resistent.
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31.01.2013

Zulassung in Europa - BASF stoppt Projekte mit gentechnisch veränderten Kartoffeln

[Zeit / 29.01.2013] Der deutsche Konzern BASF hat seine Anträge auf Zulassung der genveränderten Kartoffelsorten Fortuna, Amadea und Modena in Europa gestoppt. Grund dafür seien unter anderem der Widerstand von Umweltschützern und die zu befürchtenden Zerstörungen von Kartoffelfeldern, teilte das Unternehmen mit. Außerdem verwies der Chemiekonzern auf unkalkulierbare Umstände im europäischen Zulassungsprozess. Vor diesem Hintergrund könnten weitere Investitionen nicht gerechtfertigt werden.
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28.01.2013

Gentechnik-Mais: Mit alten Wirkstoffen gegen resistente Unkräuter / USA: 90 Prozent Gentechnik-Anteil bei Soja, Mais, Baumwolle und Zuckerrüben

[transgen / 28.01.2013] Die Markteinführung des von Dow AgroScience entwickelten Enlist-Systems zur Unkrautbekämpfung ist in den USA erneut verschoben worden. Anders als in Kanada haben die US-Landwirtschaftbehörden noch immer keine Zulassung für den gentechnisch veränderten Enlist-Mais erteilt. Nun soll er 2014 auf den Markt kommen. Mit der neuen Technologie reagiert Dow auf zunehmende Probleme durch Unkräuter, die gegen den derzeit dominierenden Herbzid-Wirkstoff Glyphosat resistent geworden sind.
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USA 2012: 90 Prozent Gentechnik-Anteil bei Soja, Mais, Baumwolle und Zuckerrüben
[transgen / 02.07.2012] Die Farmer in den USA setzen unvermindert auf gentechnisch veränderte Sorten. Wie schon im Vorjahr liegt deren Anteil an der landesweiten Erzeugung bei Mais, Sojabohnen, Baumwolle und Zuckerrüben auch 2012 zwischen 88 und 94 Prozent. Insgesamt wurde im Frühjahr auf einer Fläche von etwa 67 Millionen Hektar gentechnisch verändertes Saatgut ausgebracht. Anzeichen für eine Trendwende zurück zu konventionellen Sorten sind nicht zu erkennen - obwohl auch in den USA der öffentliche Streit um Genfood heftiger wird.
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16.01.2013

Polen verbietet den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen

[topagrar / 08.01.2013] In Polen wird der Anbau von gentechnisch veränderten (GV) Mais- und Kartoffelpflanzen verboten. Laut Mitteilung der Warschauer Regierung wurde am vergangenen Mittwoch (2.1.) eine entsprechende Verordnung erlassen, die am 28. Januar in Kraft treten soll. Betroffen sind der Mais MON 810 vom US-Unternehmen Monsanto und die Kartoffelsorte Amflora der deutschen BASF, deren Saatgut ab Ende Januar nicht mehr in den Boden gebracht werden darf.
Die Entscheidung der Warschauer Regierung verwundert auf den ersten Blick, denn noch vor wenigen Wochen wurde im Rahmen eines neuen Saatgut-Gesetzes der Handel mit GV-Pflanzgut erlaubt. Dies geschah allerdings nur auf Druck der EU-Kommission, die der polnischen Seite mit erheblichen Strafzahlungen drohte, weil geltende EU-Bestimmungen zur Gentechnik nicht in nationales Recht umgesetzt worden waren, darunter der freie Handel mit in der EU zugelassenem GV-Saatgut.
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Rat study: A TEMPORARY ban on GM maize has been lifted in Russia
Nach Putsch: Paraguay - Importabkommen mit Monsanto / Peru - 10 jähriges Moratorium in Kraft / Mexiko droht "Mais Massaker"
Hintergrundinformation: BVL genehmigt Freilandversuch mit gentechnisch verändertem Weizen in Sachsen-Anhalt

10.01.2013

Rat study: A TEMPORARY ban on GM maize has been lifted in Russia

[farmersguardian / 03.01.2013] The ban was put in place in September last year after a study linked Monsanto’s weed killer Roundup and the NK603 strain of maize genetically modified to be resistant to the herbicide, to cancer in lab rats.
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07.12.2012

Hintergrundinformation: BVL genehmigt Freilandversuch mit gentechnisch verändertem Weizen in Sachsen-Anhalt

[keine-gentechnik] In Sachsen-Anhalt darf gentechnisch veränderter Weizen zu Forschungszwecken freigesetzt werden. Das hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) beschlossen. Trotz rechtlicher Bedenken soll der Gentechnik-Versuch auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern stattfinden. Verschiedene Organisationen hatten kritisiert, wichtige Unterlagen seien nicht eingereicht und der Gentech-Weizen nicht ausreichend auf Gesundheitsrisiken geprüft worden.
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Hintergrundinformation: BVL genehmigt Freilandversuch mit gentechnisch verändertem Weizen am Standort Ausleben

[bvl.bund] Bundesamt für Verbraucherschutz sieht bei Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen keine Risiken für Mensch und Umwelt

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat einen Antrag des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Gatersleben auf Freisetzung von gentechnisch verändertem Weizen in den Jahren 2012 bis 2014 genehmigt. Der Freilandversuch soll auf einer landwirtschaftlichen Versuchsfläche von 10.000 Quadratmetern in der Gemeinde Ausleben in Sachsen-Anhalt stattfinden. Freigesetzt werden maximal 43.020 gentechnisch veränderte Pflanzen. Dies entspricht bei üblicher Saatstärke einer Fläche von ca. 170 Quadratmetern.
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03.12.2012

DOJ Mysteriously Quits Monsanto Antitrust Investigation / DuPont ‘Fraud’ in Monsanto Seed Case Unsealed by Judge

[businessweek] DuPont Co. (DD), the most valuable U.S. chemical maker, lied to a federal court and investors about its right to use Monsanto Co. seed technology as a central part of its defense in a patent lawsuit, a judge ruled.
E-mails from DuPont executives and lawyers show they knew the company didn’t have an agreement allowing it to combine Monsanto’s Roundup Ready soybeans with a second trait, while telling the court and public for years that it had such a right, Webber ruled. Because the sanction order was sealed, DuPont has “been able to continue their public relations spin,” the judge wrote.
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DOJ Mysteriously Quits Monsanto Antitrust Investigation 
[motherjones] There's an age-old tradition in Washington of making unpopular announcements when no one's listening—like, you know, the days leading up to Thanksgiving. That's when the Obama administration sneaked a tasty dish to the genetically modified seed/pesticide industry.
This treat involves the unceremonious end of the Department of Justice's antitrust investigation into possible anticompetitive practices in the US seed market, which it had begun in January 2010. It's not hard to see why DOJ would take a look. For the the crops that cover the bulk of US farmland like corn, soy, and cotton, the seed trade is essentially dominated by five companies: Monsanto, DuPont, Syngenta, Bayer, and Dow. And a single company, Monsanto, supplies nearly all genetically modified traits now so commonly used in those crops, which it licenses to its rivals for sale in their own seeds.

What's harder to figure out is why the DOJ ended the investigation without taking any action—and did so with a near-complete lack of public information. The DOJ didn't even see fit to mark the investigation's end with a press release.
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