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04.11.2012

Vor 60 Jahren flog in der BRD eine staatlich geförderte Untergrundarmee aus alten Nazis auf

[JungeWelt] Zur Verteidigung anstatt zur Aushöhlung der bürgerlichen Demokratie beizutragen, ist für einen Ministerpräsidenten hierzulande längst keine Selbstverständlichkeit.

Insofern nötigt einem die Rede des Georg August Zinn (SPD) vom 8. Oktober 1952 vor dem hessischen Landtag Respekt ab. Es ging um die Enthüllung einer geheimen Armee aus ehemaligen Nazioffizieren, mitfinanziert aus den USA und gedeckt von westdeutschen Stellen. Die Aufdeckung der Strukturen, die erst später mit der NATO und der Geheimarmee Gladio in Verbindung gebracht werden sollten, war ein Affront.

Zinn agierte »ohne Rücksicht auf den sehr starken amerikanischen Druck, der ihn davon abbringen sollte«, so der Historiker Daniele Ganser.1 Der Öffentlichkeit war er dies schuldig, stand doch das politische Klima in Hessen im Spannungsfeld zwischen Fortschritt und Restauration.

Drei Indizien:  
1. In einer Volksabstimmung votierten 1946 zum Mißfallen der US-Militärbehörde 72 Prozent für weitreichende Sozialisierungen.
2. Emil Carlebach, ehemaliger KZ-Häftling und für die KPD im Landtag, wurde auf Anweisung von Militärgouverneur Lucius D. Clay aus der Frankfurter Rundschau entfernt, wie bis 1947 alle kommunistischen Redakteure.
3. Im Landtag gab es eine Mehrheit links der Mitte. Viele Sozialdemokraten, teils aus der Emigration gekommen, strebten einen demokratischen Aufbau an – ohne antikommunistische Schranken.
Mitfinanziert wurde die neofaschistische Organisation von Coca Cola, Bosch, Salamander und Reemtsma. Der einstige NPD-Vorsitzende Adolf von Thadden äußerte 1982, daß der BDJ »selbstverständlich eine rechtsradikale Organisation« war. Die Beziehungen zur Bundesregierung beeinträchtigte das nicht, namhafte Politiker wie Kurt Georg Kiesinger oder Wolfgang Mischnik traten als Redner beim BDJ auf, »Bundeskanzler Adenauer grüßte die Untergrundkämpfer gar per Telegramm auf einer BDJ-Kundgebung und posierte mit zehn Uniformierten zum Fototermin.«2
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26.07.2012

December 2012: Coca Cola will be banned from Bolivia / Hugo Chavez: Drink juice, not Coca-Cola

[Yahoo] To tie in with the end of the Mayan calendar, the Bolivian Government has announced that as of December 21 Coca Cola will be banned in their country in a move towards "community spirit"
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Hugo Chavez: Drink juice, not Coca-Cola 
[TheAustralian] PRESIDENT Hugo Chavez is urging Venezuelans to drink fruit juice produced by a state-run company rather than soft drinks such as Coca-Cola or Pepsi.
During Sunday's speech, he said Venezuela is attempting to boost consumption of domestic goods as a means of reducing imports
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14.12.2011

Coca-Cola lobbyierte und taktierte, bis die EU das Ampelsystem kippte

[Tagesanzeiger] Gesundheitspolitiker und Konsumentenschützer wollten Zucker, Fett und Salz in Lebensmitteln besser kennzeichnen. Der Getränke-Multi verhinderte das Projekt mithilfe von Nahrungsmittelkonzernen.
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23.11.2011

Iran: Verlogene Sanktionspolitik der USA [ARD]

[NDR] [13.11.2011] Mit wirtschaftlichen Sanktionen soll der Iran daran gehindert werden zu einer Atommacht aufzusteigen. Doch viele Unternehmen in den USA scheren sich überhaupt nicht darum. Sie investieren munter im Iran - ohne dafür bestraft zu werden.
Panorama hatte bereits im Dezember 2008 berichtet, wie Firmen aus den USA ihren Profit mit Teheran machen und gleichzeitig von deutschen Unternehmen verlangen, ihr Iran-Geschäft zu beenden. Industriegüter made in USA wie Caterpillar-Maschinen und Ausrüstung für die iranische Öl- und Gaswirtschaft kommen gelangen demnach in den Iran.
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[2008] Wenn es um Mittel und Wege geht, den Iran von seinem Atomprogramm abzubringen, dann fällt Deutschland und den westlichen Verbündeten immer eines ein: Die Wirtschaftssanktionen weiter verschärfen! Gebetsmühlenartig preisen Berlin und Washington Einmütigkeit in dieser Frage.

Aber wie sehen diese Sanktionen wirklich aus? Während Deutschland zunehmend Exporte in den Iran verbietet, lässt ausgerechnet die US-Regierung amerikanische Unternehmen und ihre internationalen Tochtergesellschaften munter Waren und Dienstleistungen in das Land des Erzfeindes liefern. Industriegüter wie Caterpillar-Maschinen, Ausrüstung für die iranische Öl- und Gaswirtschaft. Konsumgüter wie Coca Cola werden sogar mit amerikanischer Lizenz im Iran selbst hergestellt. Das hat Panorama bei einer Recherchereise durch den Iran herausgefunden.

Dabei ist es die US-Regierung, die öffentlich am nachdrücklichsten schärfere Sanktionen fordert und selbst ein Totalembargo verhängt hat. Deutsche Unternehmer fühlen sich ausgetrickst und wittern einen hinterlistigen Verdrängungskampf auf dem wichtigsten Markt des Mittleren Ostens.

[Wikipedia] Mohammad Reza Schah Pahlavi Schahinschah
26. Oktober 1919 in Teheran; † 27. Juli 1980 in Kairo) war als Sohn von Reza Schah Pahlavi vom 17. September 1941 bis zum Sturz durch die Islamische Revolution am 11. Februar 1979 Schah Schahinschah von Persien (Iran) und letzter Herrscher auf dem Pfauenthron.
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26.06.2011

Nach IWF Absage nun der nächste Versuch - US senators Kerry, McCain lead business delegation to Egypt

[Daily News Egypt]CAIRO: In a symbolic visit to support the Egypt’s “extraordinary transition” after the revolution, American senators John McCain (R-Ariz) and John Kerry (D-Mass) reiterated a message of economic cooperation, not dictation.

“The American people on a non-partisan basis want to see this revolution succeed, we want to assist not dictate,” said McCain. “We feel that the United States government can provide assistance and aid in a broad variety of way.”

Jeff Immelt, chairman and CEO of General Electric Co. and Curt Ferguson, president of Coca-Cola Middle East, joined the senators in Cairo’s free zone area where the Coca-Cola factory operates.

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Im Dienst der Wirtschaftsmafia – Ein Geheimagent packt aus! [Doku]

Ein Insider-Bericht über den Ausbau der Wirtschaft auf Kosten der Dritten Welt: John Perkins war ein „Economic Hit Man“, ein Wirtschaftskiller.

Überteuerte Projekte für Entwicklungsländer
Perkins Aufgabe war es, Entwicklungsländer zu besuchen und den Machthabern überdimensionierte, überteuerte Großprojekte zu verkaufen, die sie in wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA brachten.

Zwölf Jahre lang hat Perkins seine Seele verkauft – bis er ausstieg. Weitere zwei Jahrzehnte später hatte er den Mut, auszupacken. Auslöser dafür war die Frage „Warum hassen sie uns so?“, die Präsident George W. Bush nach den Anschlägen am 11. September 2001 gestellt hatte.
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18.11.2010

Coca Cola Versorgung - Aigner boykottiert Reform von EU-Agrarsubventionen

Keine Steuergelder mehr für die Coca Cola-Versorgung europäischer US-Kasernen? So könnte es kommen, wenn die EU wie angekündigt ihre Agrarsubventionen reformiert. Die EU-Kommission legt heute ihre Vorschläge auf den Tisch und die sind so gut wie nie. Doch hinter den Kulissen sieht es anders aus: Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner boykottiert die Reform.
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WWF-Statement zur geplanten EU-Agrarreform
Brüssel/Berlin - EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos wird heute in Brüssel Vorschläge für eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik vorlegen. Matthias Meißner, Landwirtschaftsreferent beim WWF Deutschland, kommentiert das vorab bekannt gewordene Papier
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16.11.2010

The Coca Cola Case [Doku] [Deutsch]


Das Coca Cola nicht nur zuckersüß ist, zeigt dieser endrückliche Film über Blut, Tränen und Limonade. Abfüllfabriken in Kolumbien, Guatemala und der Türkei, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, mutmaßliche Kidnappings, Folter und Ermordungen von Gewerkschaftsführern. Gutierrez und Garcia ist mit The Coca Cola Case eine packende Dokumentation gelungen, die einen fahlen Nachgeschmack hinterlässt. Die bittere Wahrheit hinter der süßen Limonade. In Kolumbien wird im Schnitt jede Woche ein Gewerkschaftler umgebracht, was den US-Konzern Coca Cola nicht davon abhält, dort große Abfüllanlagen zu unterhalten. Amerikanische Arbeitsrechtler untersuchen daraufhin das Gebaren des amerikanischen Getränkekonzerns in Kolumbien und machen wie zuvor auch in Indien oder der Türkei diverse schwere Menschenrechtsverstöße geltend.

14.10.2010

Wut auf Brause-Multi - Umweltschützer geißeln Coca-Colas Wasserverbrauch [2007]

[19.03.2007]
Der US-Brausemulti Coca-Cola verbraucht zur Getränkeproduktion enorm viel Trinkwasser - und gerät deshalb immer mehr unter Druck, vor allem in dürregeplagten Entwicklungsländern. Jetzt startete Coke eine neue PR-Offensive, um sein "Wasserbewusstsein" zu demonstrieren.

"Wussten Sie schon? Um einen Liter Coca-Cola zu produzieren, sind 2,6 Liter Wasser nötig."
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29.12.2009

Süsskraut Stevia - Süsser als Zucker, aber arm an Kalorien

Stevia, das Honigkraut aus Paraguay, ist zwölfmal süsser als Zucker. Japan süsst «sein» Cola Light damit. In der EU hingegen ist das Kraut verboten und muss im Untergrund blühen - zuhause auf dem Balkon oder im Zimmer.
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Süßstoff Stevia - Lebensmittelriesen starten die Zucker-Revolution
[Spiegel] Eine gigantische PR-Maschinerie läuft an: Die großen Lebensmittelkonzerne verdienen immer weniger mit klassischen Süßstoffen, nun kreieren sie einen neuen Absatzmarkt. Das Wundermittel heißt Stevia, ein indianischer Zuckerersatz ohne Kalorien - die Branche hofft auf ein Milliardengeschäft.

Im Jahr 2007 meldete Coca-Cola Chart zeigen 24 Patente auf Stevia-Produkte an. Coca-Colas Partner und Mitentwickler ist der Agrar- und Lebensmittelgigant Cargill, das größte Familienunternehmen der USA mit 116 Milliarden Dollar Umsatz im vergangenen Jahr.

Also alles bereit für den großen Angriff von Stevia auf Zucker, Aspartam und Co.? Fast. Es fehlten nur noch folgende Punkte:

  • Der Geschmack muss möglichst nahe an Zucker herankommen. Tatsächlich hat es Cargill nach eigenen Angaben geschafft, den leichten Nachgeschmack nach Lakritz, der Stevia-Produkten eigen ist, zu minimieren.
  • Man muss den Menschen einreden, dass der chemisch gewonnene Süßstoff "natürlich" ist. Sie wissen schon: "Alte Indianerpflanze" und so... Alles eine Frage des Marketings.
  • Die neuen Süßstoffe müssen im Westen zugelassen werden. In den USA ist die generelle Unbedenklichkeit von Rebaudiosid-A in Süßungsmitteln als Lebensmittelergänzungsstoff durch die Food and Drug Administration im Dezember 2008 erklärt worden. Frankreich hat im September 2009 eine vorläufige Zulassung erteilt. In den kommenden Wochen soll auch in der EU über die Zulassung entschieden werden.
  • Es muss genug Stevia angebaut werden. Cargill hat deshalb weltweit, vor allem in China, Vertragsbauern angeheuert und beginnt mit der massenhaften Züchtung von Samen.
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03.02.2009

Nichts geht ohne Coca-Cola


Eine Dokumentation über die Machenschaften von Coca-Cola in Bezug auf die WM.