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17.09.2013

EU: Erste Abstimmung über Monsanto-Mais endet im Patt

[keine-gentechnik / 16.09.2013] Bei der ersten Abstimmung über die Importzulassung eines weiteren Gentechnik-Maises des US-Konzerns Monsanto gab es keine abschließende Entscheidung. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union brachten am Freitag weder für noch gegen MON87460 eine qualifizierte Mehrheit zustande. Das sagte der Sprecher von EU-Verbraucherkommissar Tonio Borg dem Infodienst. Sollte auch die zweite Runde im Patt enden, kann Borg dem transgenen Mais grünes Licht geben.
Die genauen Resultate teilte Borgs Sprecher nicht mit.

Bei der Abstimmung am Freitag ging es um eine Zulassung von MON87460 als Futter- und Lebensmittel. 
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04.09.2013

Monsanto: Super-Genmais darf nach Europa / Lobbypedia: EFSA GMO Lobbyisten

[zeit / 12.08.2013] Die EU-Kommission wird spätestens im Oktober dem amerikanischen Agrarkonzern Monsanto den Import des gentechnisch veränderten Mais' SmartStax erlauben. "Die Entscheidung liegt bei der EU-Kommission und diese wird dem Import im September oder Oktober zustimmen", sagte ein Sprecher des EU-Verbraucherschutzkommissars Tonio Borg auf Anfrage von ZEIT ONLINE. Es habe zuvor ein "stringentes, wissenschaftliches Bewertungsverfahren" gegeben.
Kritiker warnen dagegen vor unklaren Folgen für die Umwelt und den Menschen. "Keine andere bereits zugelassene Pflanze enthält so viele gentechnisch veränderte Bestandteile", sagt Christoph Then von der Gentechnik-kritischen Beratungsfirma Testbiotech. "Es ist völlig ungeklärt, wie sie zusammenwirken und welche Folgen das langfristig hat."

Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA kam im Jahr 2010 in einer Studie zu dem Schluss, dass SmartStax "so sicher sei wie konventionell gezüchteter Mais und kommerzielle Varianten, wenn man sich die möglichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier und die Umwelt anschaut".
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Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit [EFSA] 
[lobbypedia] Neben Diana Banati und Milan Kovác aus dem Verwaltungsrat der EFSA sind weitere Verbindungen von Experten der EFSA mit dem ILSI bekannt.
  • Harry Kuiper war von 2003-2012[19] der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Gremiums der EFSA "Genetisch veränderte Organismen (GMO)", das die Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen prüft. Zugleich hatte er enge Beziehungen zum International Life Sciences Institute (ILSI). Er war Mitglied einer sogenannten Task Force von ILSI, die von einem Mitarbeiter der US-Firma Monsanto geleitet wurde. Andere Mitglieder der Gruppe waren Vertreter der Konzerne Bayer, Dow AgroSciences, Dupont und Syngenta. Sie alle produzieren gentechnisch veränderte Pflanzen.[20]
  • Gijs Kleter ist aktuell ein Mitglied des Wissenschaftlichen Gremiums der EFSA "Genetisch veränderte Organismen (GMO)". Er arbeitete viele Jahren mit dem International Life Science Institute (ILSI) zusammen.[21]
  • Alfonso Lampen, Leiter der Abteilung Lebensmittelsicherheit des BfR, ist Mitglied der EFSA-Expertengruppe „Scientific assessment support working groups“ (SAS). Lampen pflegt enge Beziehungen zum ILSI: Er gehört u.a. der Expertengruppe „From Thresholds to Action Levels“ an und leitet die Beratergruppe „Advisory Group on 3-MCPD Esters in Food Products“. Lampen hat in seiner Interessenerklärung bei der EFSA seine Kontakte zum ILSI nicht angegeben.[22]
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International Life Sciences Institute Das International Life Sciences Institute (ILSI) 
[lobbypedia] ist eine einflussreiche Lobbyorganisation im Lebensmittelbereich. Finanziert wird sie weitgehend durch Unternehmen der Lebensmittel-, Chemie- und Gentechnikindustrie.
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Der Einfluss der Gentechnik-Lobby - Wie Brüssel die Verbraucher täuscht [BR]


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02.05.2013

Why is the Gates foundation investing in GM giant Monsanto? / Monsanto Protection Act Signed By Obama, GMO Bill “Written By Monsanto” Signed Into Law

[guardian / 29.04.2013] The Bill and Melinda Gates Foundation, which is sponsoring the Guardian's Global development site is being heavily criticised in Africa and the US for getting into bed not just with notorious GM company Monsanto, but also with agribusiness commodity giant Cargill.

Trouble began when a US financial website published the foundation's annual investment portfolio, which showed it had bought 500,000 Monsanto shares worth around $23m. This was a substantial increase in the last six months and while it is just small change for Bill and Melinda, it has been enough to let loose their fiercest critics.
Does Gates know it is in danger of being caught up in their reputations, or does the foundation actually share their corporate vision of farming and intend to work with them more in future?
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Monsanto Protection Act Signed By Obama, GMO Bill “Written By Monsanto” Signed Into Law
[globalresearch / 03.04.2013] The Monsanto Protection Act, essentially both written by and benefiting Monsanto Corporation, has been signed into law by United States President Barack Obama. The infamous Monsanto Corporation will benefit greatly and directly from the bill, as it essentially gives companies that deal with genetically modified organisms (GMOs) and genetically engineered (GE) seeds immunity to the federal courts, among other things.
The bill states that even if future research shows that GMOs or GE seeds cause significant health problems, cancer, etc, anything, that the federal courts no longer have any power to stop their spread, use, or sales.
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Changing the human genome one meal at a time! - GMO A Go Go! [Video]

Poor Johnny doesn't like "healthy" food. What could possibly persuade him to eat all his "veggies"? - www.infomaticfilms.com Use the following for Tweets : @infomaticfilms #gmoagogo

NOTICE:
You may use this film ONLY if it stays intact. No part of it may be removed or used in part without our permission. Please link back to our youtube chanel and website so others can download their own copies and help get the word out before it really is "GMO A Go Go!".

infomaticfilms.com


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21.02.2013

Changing the human genome one meal at a time! - GMO A Go Go! [Video]


Poor Johnny doesn't like "healthy" food. What could possibly persuade him to eat all his "veggies"? - www.infomaticfilms.com Use the following for Tweets : @infomaticfilms #gmoagogo

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04.02.2013

Baden-Württemberg verbietet Gentechnik auf eigenen Feldern / Resistente Unkräuter breiten sich immer schneller aus / Monsanto kauft Teile des Bio-Pflanzenschutzmittelhersteller

[keine-gentechnik / 04.02.2013] Wer in Baden-Württemberg künftig landeseigene Flächen pachtet, darf darauf keine gentechnisch veränderten Pflanzen anbauen. Das teilten Finanzminister Nils Schmid (SPD) und Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne) gestern in Stuttgart mit. Damit erfüllt das Bundesland auch eine Forderung von Umweltverbänden.
Zusammen mit Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Saarland und Schleswig-Holstein setzt sich das Ländle als Mitglied im Europäischen Netzwerk gentechnikfreier Regionen für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik ein.
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USA: Resistente Unkräuter breiten sich immer schneller aus
[keine-gentechnik / 04.02.2013] In den USA haben sich herbizidresistente Unkräuter im vergangenen Jahr wesentlich schneller ausgebreitet als im Jahr zuvor. Die Flächen, auf denen die „Superunkräuter“ wachsen, vergrößerten sich 2012 um 51 Prozent - 2011 waren es noch 25 Prozent, so eine Studie des Marktforschungsinstituts Stratus Agri-Marketing. In Interviews berichteten fast die Hälfte der befragten 3.000 Landwirte von diesem Problem. Seit fast zwei Jahrzehnten bauen US-Landwirte Gentechnik-Pflanzen in großen Monokulturen an.
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Superweeds pose GM-resistant challenge for farmers [BBC]


Monsanto kauft Teile des Bio-Pflanzenschutzmittelherstellers Agradis
[proplanta / 04.02.2013] St. Louis - Das US-Pflanzenzuchtunternehmen Monsanto hat Teile des kalifornischen Bio-Pflanzenschutzmittelherstellers Agradis übernommen.
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28.01.2013

Gentechnik-Mais: Mit alten Wirkstoffen gegen resistente Unkräuter / USA: 90 Prozent Gentechnik-Anteil bei Soja, Mais, Baumwolle und Zuckerrüben

[transgen / 28.01.2013] Die Markteinführung des von Dow AgroScience entwickelten Enlist-Systems zur Unkrautbekämpfung ist in den USA erneut verschoben worden. Anders als in Kanada haben die US-Landwirtschaftbehörden noch immer keine Zulassung für den gentechnisch veränderten Enlist-Mais erteilt. Nun soll er 2014 auf den Markt kommen. Mit der neuen Technologie reagiert Dow auf zunehmende Probleme durch Unkräuter, die gegen den derzeit dominierenden Herbzid-Wirkstoff Glyphosat resistent geworden sind.
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USA 2012: 90 Prozent Gentechnik-Anteil bei Soja, Mais, Baumwolle und Zuckerrüben
[transgen / 02.07.2012] Die Farmer in den USA setzen unvermindert auf gentechnisch veränderte Sorten. Wie schon im Vorjahr liegt deren Anteil an der landesweiten Erzeugung bei Mais, Sojabohnen, Baumwolle und Zuckerrüben auch 2012 zwischen 88 und 94 Prozent. Insgesamt wurde im Frühjahr auf einer Fläche von etwa 67 Millionen Hektar gentechnisch verändertes Saatgut ausgebracht. Anzeichen für eine Trendwende zurück zu konventionellen Sorten sind nicht zu erkennen - obwohl auch in den USA der öffentliche Streit um Genfood heftiger wird.
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16.01.2013

Polen verbietet den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen

[topagrar / 08.01.2013] In Polen wird der Anbau von gentechnisch veränderten (GV) Mais- und Kartoffelpflanzen verboten. Laut Mitteilung der Warschauer Regierung wurde am vergangenen Mittwoch (2.1.) eine entsprechende Verordnung erlassen, die am 28. Januar in Kraft treten soll. Betroffen sind der Mais MON 810 vom US-Unternehmen Monsanto und die Kartoffelsorte Amflora der deutschen BASF, deren Saatgut ab Ende Januar nicht mehr in den Boden gebracht werden darf.
Die Entscheidung der Warschauer Regierung verwundert auf den ersten Blick, denn noch vor wenigen Wochen wurde im Rahmen eines neuen Saatgut-Gesetzes der Handel mit GV-Pflanzgut erlaubt. Dies geschah allerdings nur auf Druck der EU-Kommission, die der polnischen Seite mit erheblichen Strafzahlungen drohte, weil geltende EU-Bestimmungen zur Gentechnik nicht in nationales Recht umgesetzt worden waren, darunter der freie Handel mit in der EU zugelassenem GV-Saatgut.
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Rat study: A TEMPORARY ban on GM maize has been lifted in Russia
Nach Putsch: Paraguay - Importabkommen mit Monsanto / Peru - 10 jähriges Moratorium in Kraft / Mexiko droht "Mais Massaker"
Hintergrundinformation: BVL genehmigt Freilandversuch mit gentechnisch verändertem Weizen in Sachsen-Anhalt

10.01.2013

Rat study: A TEMPORARY ban on GM maize has been lifted in Russia

[farmersguardian / 03.01.2013] The ban was put in place in September last year after a study linked Monsanto’s weed killer Roundup and the NK603 strain of maize genetically modified to be resistant to the herbicide, to cancer in lab rats.
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03.12.2012

DOJ Mysteriously Quits Monsanto Antitrust Investigation / DuPont ‘Fraud’ in Monsanto Seed Case Unsealed by Judge

[businessweek] DuPont Co. (DD), the most valuable U.S. chemical maker, lied to a federal court and investors about its right to use Monsanto Co. seed technology as a central part of its defense in a patent lawsuit, a judge ruled.
E-mails from DuPont executives and lawyers show they knew the company didn’t have an agreement allowing it to combine Monsanto’s Roundup Ready soybeans with a second trait, while telling the court and public for years that it had such a right, Webber ruled. Because the sanction order was sealed, DuPont has “been able to continue their public relations spin,” the judge wrote.
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DOJ Mysteriously Quits Monsanto Antitrust Investigation 
[motherjones] There's an age-old tradition in Washington of making unpopular announcements when no one's listening—like, you know, the days leading up to Thanksgiving. That's when the Obama administration sneaked a tasty dish to the genetically modified seed/pesticide industry.
This treat involves the unceremonious end of the Department of Justice's antitrust investigation into possible anticompetitive practices in the US seed market, which it had begun in January 2010. It's not hard to see why DOJ would take a look. For the the crops that cover the bulk of US farmland like corn, soy, and cotton, the seed trade is essentially dominated by five companies: Monsanto, DuPont, Syngenta, Bayer, and Dow. And a single company, Monsanto, supplies nearly all genetically modified traits now so commonly used in those crops, which it licenses to its rivals for sale in their own seeds.

What's harder to figure out is why the DOJ ended the investigation without taking any action—and did so with a near-complete lack of public information. The DOJ didn't even see fit to mark the investigation's end with a press release.
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19.11.2012

Nach Putsch: Paraguay - Importabkommen mit Monsanto / Peru - 10 jähriges Moratorium in Kraft / Mexiko droht "Mais Massaker"

[Amerika21] Das paraguayische Landwirtschaftsinstitut IPTA will diese Woche ein Abkommen mit dem US-amerikanischen Saatgutunternehmen Monsanto über den Import von transgenen Samen unterzeichnen. Damit solle biotechnologisches Know-how in das südamerikanische Land gebracht werden, berichten paraguayische Medien unter Berufung auf die Geschäftspartner. Nach Angaben des IPTA-Präsidenten Luis Llano Imas fehlen noch "einige Details", um das Abkommen zu unterzeichnen.
Während die regierungsnahe Privatpresse des Landes über den geplanten Vertrag weitgehend positiv berichtete, laufen Bauernverbände gegen die Kooperation Sturm.

In der Demokratiebewegung Paraguays, die sich nach einem Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Präsident Fernando Lugo gebildet hatte, herrscht die These vor, dass Unternehmen wie Monsanto von dem Umsturz profitiert haben und die Kampagne gegen die Lugo-Regierung daher unterstützten.
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In Mexiko droht ein gentechnisches „Mais-Massaker“ 
[keine-gentechnik] Die Agrochemiekonzerne Monsanto, DuPont Pioneer und Dow wollen auf riesigen Plantagen im Herzen Mexikos gentechnisch veränderten Mais anpflanzen. Umwelt- und Bauernverbände sowie Wissenschaftler laufen Sturm gegen die bevorstehende Genehmigung. Schon im Dezember könnte der Gentech-Mais auf 2,5 Millionen Hektar ausgebracht werden – einer Fläche größer als Hessen.
Über 1.200 Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen haben einen offenen Brief an die mexikanische Regierung unterzeichnet. Diese dürfe den Anbau auf keinen Fall erlauben. Stattdessen solle sie die gentechnisch veränderten Mais-Pflanzen umfassend prüfen und den Zulassungsprozess reformieren. Sie erklären, Mexiko sei als „Wiege des Mais“ zu bedeutend für solche Gentechnik-Experimente. Die genetische Vielfalt des Landes werde dringend benötigt, um den Mais durch Züchtung an Klimaveränderungen und Krankheiten anzupassen. Zudem hänge das Auskommen von Millionen Kleinbauern von der Maisproduktion ab – auf den Gentech-Monokulturen der Konzerne wäre für sie gewiss kein Platz mehr.

Die endgültige Entscheidung der Regierung wird in den kommenden Tagen erwartet.
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[uccs] Statement: call to action vs the planting of GMO corn in open field situations in Mexico.
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Peru: Zehnjähriges Gentechnik-Moratorium in Kraft
[infoamazonas] Mit der Verabschiedung des Reglements durch den Ministerrat ist seit vergangener Woche das vom peruanischen Kongress beschlossene 10jährige Einfuhr- und Herstellungs-Moratorium für genetisch modifizierte Organismen in Kraft getreten. Das Reglement, von Umweltschützern seit langem gefordert, sieht Kontrollen und Strafen vor, letztere bis zu einer Höhe von 10.000 UIT-Steuereinheiten (derzeit etwa 36,5 Milliarden Nuevos Soles, rund 11 Milliarden Euro). Zudem lege es erstmals spezifische Zuständigkeiten für die Kontrolle fest, so Umweltminister Manuel Pulgar Vidal.
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06.11.2012

European Bank - Osteuropa: Öffentliche Mittel für Monsantos Marktanteil

[keine-gentechnik] Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) plant offenbar, dem US-Agrogiganten Monsanto Garantien in Höhe von 40 Millionen Dollar bereitzustellen, damit dieser mehr konventionelles Saatgut und chemische Spritzmittel in Osteuropa vermarken kann. Sollten die Landwirte für die Lieferungen nicht zahlen können, spränge die Bank mit öffentlichen Geldern ein. Wenn sich das Projekt bewährt, soll es auch auf andere Agrochemiekonzerne ausgeweitet werden.

Die endgültige Entscheidung über das „Monsanto Risk Sharing"-Projekt wird die EBRD, die von über 60 Staaten, darunter Deutschland, sowie der EU und der Europäischen Investitionsbank getragen wird, Mitte Januar kommenden Jahres treffen. Zielländer des Vorhabens sind Bulgarien, Ungarn, Russland, Ukraine, Türkei und Serbien. Mit Hilfe der Bankgarantien soll mehr landwirtschaftlichen Betrieben in diesen Staaten Saatgut und Pestizide des Weltmarktführers Monsanto verkauft werden können – ohne finanzielles Risiko für den US-Konzern.
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Monsanto Risk Sharing - Project Description
[European Bank] The EBRD is considering taking up to USD 40 million unfunded risk participation in Monsanto Company’s portfolio of deferred payment sales contracts for the pre-financing of seeds and crop protection products to medium-large farmers and a small selection of key distributors in a number of the EBRD’s countries of operation (Bulgaria, Hungary, Russia, Serbia, Turkey, Ukraine).

Through the Project, Monsanto would be able to increase its limits for this type of lending, thus enabling greater numbers of farmers to benefit from product characteristics such as higher disease and pest resistance and higher yields, thereby improving their profitability and assisting to fulfil the potential of the project countries to alleviate some food security concern.
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26.10.2012

Gen-Pflanzen Report: Was Europa bei Anbauzulassungen drohen würde / Growing Doubt [Deutscher Untertitel]

[Greenpeace] Glyphosate tolerant crops in the EU heißt der von dem renommierten US-Agrarökonom Dr. Charles Benbrook für Greenpeace verfasste Report. Benbrook zeichnet darin ein Szenario, das Europa im Falle von Anbauzulassungen drohen würde. Dabei geht es um Gen-Pflanzen, die gegen das Pestizid Glyphosat immun sind.
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Deutsche Zusammenfassung der Studie: "Glyphosattolerante Nutzpflanzen in der EU" [PDF]
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Komplette Studie auf englisch: "Glyphosate tolerant crops in the EU" [PDF]
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Growing Doubt [Deutscher Untertitel]

The impact of genetically engineered herbicide tolerant crops in Argentina and the US. For more info: growingdoubt.org


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16.10.2012

Genmais-Debatte: Der Molekularbiologe Gilles-Eric Séralini antwortet seinen Kritikern

[DerFreitag]  Vor Kurzem hat der französische Genforscher Gilles-Eric Séralini eine Studie zu gesundheitlichen Auswirkungen von genetisch verändertem Mais veröffentlicht, die weltweit für Aufregung sorgte: zunächst, weil die Ergebnisse nahelegten, dass der Verzehr von Genmais das Krebsrisiko deutlich erhöht. Dann, weil sich herausstellte, dass die Untersuchung vermeintlich wichtige wissenschaftliche Standards nicht beachtet hatte. (Auch Freitag online hat darüber in der vergangenen Woche berichtet, Anm. d. Red.). Nun bricht eine neue Diskussion auf: Die Kritik an der Studie macht deutlich, dass die Test-Standards für Gen-Lebensmittel den eigentlich notwendigen Sicherheitsvorkehrungen kaum Genüge tun.
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Scientists' response to critics of Seralini's study
[gmwatch] Below is an initial response by scientists to some criticisms of the newly published study showing that a commercialised GM maize, Monsanto's NK603, caused massive tumours, organ damage, and premature death in rats. Roundup, the herbicide used with NK603 maize, was also found to cause similar effects at levels below those considered safe by regulators.
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09.10.2012

Wegen Umgang mit Séralini-Studie zu Monsantos Gentechnik-Mais: Rücktritt der EFSA-Chefin gefordert

[keine-gentechnik] Wegen des Umgangs der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA mit der französischen Langzeitstudie zu Krebserkrankungen durch Gentechnik-Mais hat die liberale EU-Abgeordnete Corinne Lepage den Rücktritt der Behördenchefin, Catherine Geslain-Lanéelle, gefordert. Lepage nannte es eine „Absurdität“ und einen „ethischen Konflikt“, dass ein Experte des Gentechnik-Gremiums der EFSA, der 2003 an der Risikoprüfung des umstrittenen Monsanto-Maises NK603 beteiligt war, auch die Bewertung der aktuellen Studie zu eben jenem Mais absegnete. Außerdem habe die EFSA lediglich die Argumente anderer Kritiker der Studie, die schon in vielen Medien zitiert wurden, kopiert.
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08.10.2012

Monsanto Gen Mais: Ratten Reality Show live / Rat reality show: Russian scientists to broadcast GMO experiment

[Schweiz Magazin] Nachdem eine Studie aus Frankreich gezeigt haben soll dass Ratten, die mit Monsanto GVO Mais gefüttert worden waren an Tumoren litten, planen russische Forscher jetzt ihre eigenen Experimente und die Welt kann live dabei sein. Die einzigartige Reality-Show mit Ratten, soll den gesundheitsgefährdenden Einfluss von Monsanto Gen Mais beweisen.
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Rat reality show: Russian scientists to broadcast GMO experiment 
[RT] After a French study suggested that rats fed on Monsanto GMO corn suffered tumors, Russian researches plan their own, this time public, experiment. The unique reality show with rats is expected to prove or deny GMO’s health-threatening influence.

­The Russian scientists, who oppose genetically modified organisms (GMO) in food, expect that their year-long experiment will show whether the controversial cultivation process has effects as dangerous as French revelations claimed on September 19.
Russian researches from the National Association for Genetic Safety (NAGS) believe such experiments should be conducted publicly, so that people can see the process with their own eyes, and thus trust, or not, the study.

So they came up with the idea of public experiment. Web cameras, installed in cages with rats, will broadcast all stages of the experiment online. The unique reality show will be available on the Internet 24/7 worldwide.

The idea behind the test is to feed several groups of rats with different food. One group will be fed with soybeans and corn with a high content of GMOs, while the other gets the same products, but with low GMO levels. The third will be given food with no GMO whatsoever, and the fourth with standard rat food.
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02.10.2012

Das BfR bügelt die Langzeitstudie zu Gentechnik-Risiken ab: "Genmais-Schäden nicht ausreichend belegt"

 [Keine-Gentechnik] Auf Weisung der Regierung hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die aufsehenerregende Studie zu gesundheitlichen Auswirkungen von Gentech-Mais des Herstellers Monsanto geprüft. Die Behörde kommt zu dem Schluss, es bestünde „kein Anlass für eine Neubewertung von Glyphosat und gentechnisch verändertem Mais NK 603.“ Die Thesen der französischen Forscher seien „nicht ausreichend belegt.“ Dabei wiederholt das BfR die gleichen Argumente, die von einigen Kritikern und Monsanto selbst vorgetragen worden waren. Unterdessen fordern unabhängige Wissenschaftler in einem offenen Brief eine ehrlichere Debatte der Untersuchungsergebnisse.
In ihrem gestern vorgelegten Bericht bemängelt die Bundesbehörde „Unzulänglichkeiten des Studiendesigns sowie der Art der Präsentation und Interpretation der Daten.“ Die Schlussfolgerungen der französischen Forscher um Gilles-Eric Séralini seien deshalb nicht nachvollziehbar. Séralini und seine Kollegen hatten in ihrer Untersuchung festgestellt, dass mit Gentechnik-Mais gefütterte Ratten häufiger an Krebs erkranken und früher sterben als ihre Artgenossen.

Das BfR, das im Mai selbst für seine Nähe zur Gentechnik-Industrie kritisiert worden war, führt dabei vor allem Punkte an, die kurz nach Erscheinen der Studie von Monsanto und einigen Wissenschaftlern ausgemacht und in der Medienberichterstattung weitestgehend unhinterfragt übernommen wurden.
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26.09.2012

Agent Orange chemical in GM war on resistant weeds

[BBC] A US biotechnology company is set to introduce a controversial new genetically modified corn to help farmers fight resistant weeds.

Dow Agrosciences says its new GM product is based on a chemical that was once a component of the Vietnam war defoliant, Agent Orange.

It is needed they say because so called "superweeds" are now affecting up to 15 million acres of American crops.

Thousands of farmers across the US now face similar problems with weeds that can withstand powerful herbicides. Scientists say it is because of the success of GM crops that were introduced in the mid 1990s. 

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Monsanto: Reaktion auf Studie - Russland verbietet Gentech-Mais-Importe

[Keine-Gentechnik] Als Reaktion auf die zurzeit heftig diskutierte Langzeitstudie der Universität Caen hat Russland heute den Import und die Verarbeitung des gentechnisch veränderten Monsanto-Maises NK603 vorerst ausgesetzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones unter Berufung auf eine Behörde des russischen Gesundheits- ministeriums. Außerdem hat Moskau bei der zuständigen Stelle der EU-Kommission um eine Erläuterung deren Position gebeten.
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Russia Suspends Import of Monsanto Corn on Health Concerns
[Bloomberg] Russia has temporarily suspended the import and sales of Monsanto Co. (MON)’s genetically-modified NK 603 corn until the country gets further information on the safety of the products, the consumer safety watchdog said.

Russia separately asked European Commission authorities to comment on the situation after the research was published, according to the watchdog. France asked its national food- security agency Anses to examine the study last week.
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24.09.2012

Zukunft säen - Vielfalt ernten! Saatgut bleibt Gemeingut / IG Saatgut


Dokumentation des 5. Europäischen Saatguttreffen in Graz 2010, veranstaltet von ÖBV - Via Campesina Austria, Longo mai, Compagnie MaiMun und Arche Noah Ein Film von Ella von der Haide, www.ella-von-der-haide.de Musik: Masala Brassband

IG Saatgut 
[gentechnikfreie-saat] Saatgut ist die Basis für Landwirtschaft und Ernährung. Eine gentechnikfreie Landwirtschaft braucht gentechnikfreies Saatgut: Die Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit setzt sich zum Ziel, Saatgut ohne Gentechnik heute und in Zukunft zu sichern.

Unsere Ziele

  • »  Gentechnikfreies Saatgut dauerhaft sichern und zur Verfügung stellen
  • »  Gentechnikfreie Kulturpflanzenvielfalt als Basis zukünftiger Züchtung und Ernährung erhalten und entwickeln
  • »  Initiativen und Unternehmen, die an gentechnikfreien Kulturpflanzen, ihrer Erhaltung, Entwicklung, Züchtung und Nutzung arbeiten, langfristig sichern

Wir fordern

1. Den Stopp des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen.
2. Den Schutz gentechnikfreier Saatgutarbeit:
  • »  Folgekosten für gentechnikfreie Saatgutarbeit müssen GVO*-NutzerInnen tragen.
  • »  Saatgut mit GVO-Spuren muss gekennzeichnet werden.
  • »  Keine Gentechnik in öffentlichen Genbanken.
  • »  Gesetzliche Regelungen müssen GVO Verunreinigungen in privat und gewerblich erzeugtem Saatgut ausschließen.
3. Keine Patente auf Leben
*GVO = gentechnisch veränderter Organismus

Aktivitäten der IG Saatgut

  • »  Entwicklung von Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Kulturarten (bspw. Mais, Raps, Rübe, Zichorie)
  • »  Organisation von Wissenstransfer
  • »  Information über Saatgut-relevante Themen (z.B. über unseren Newsletter…)
  • »  Interessensvertretung der Saatgutinitiativen gegenüber politisch Verantwortlichen, in Stellungnahmen, Fachgesprächen etc.
  • »  Öffentlichkeitsarbeit für gentechnikfreie Saatgutarbeit
  • »  Öffentlichkeitsarbeit gegen Patente auf Leben
  • »  Nationale und internationale Vernetzung
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…

EU-Kommission will Gentechnik-Zulassungen erleichtern / EU-Kommission: Der Entwurf zur Änderung der Risikoprüfung


[Keine-Gentechnik] Während die französische Langzeitstudie zu den tödlichen Folgen des Verzehrs von Gentechnik-Mais weiter debattiert wird, plant die EU-Kommission hinter verschlossenen Türen Änderungen bei der Risikoprüfung von gentechnisch veränderten Pflanzen. Dabei geht es aber mitnichten um strengere Regeln. Im Gegenteil sollen die Kriterien für das ohnehin umstrittene Verfahren weiter gelockert werden.
Laut einem gestern veröffentlichten Bericht der Organisation Earth Open Source will die EU-Kommission in den nächsten Wochen eine Abstimmung über einen Entwurf zu Änderungen am Verfahren herbeiführen. Diese solle, verborgen vor den Augen der Öffentlichkeit, in einem speziellen Ausschuss stattfinden, dem Standing Committee on the Food Chain and Animal Health (SCFCAH). Dort sitzen Vertreter der nationalen Regierungen, meist aus den Landwirtschaftsministerien. Der Ausschuss wird wegen seiner intransparenten Arbeitsweise kritisiert. Es ist derselbe, in dem sich Deutschland kürzlich bei der Abstimmung über die Zulassung eines gentechnisch veränderten Maises des Konzerns Syngenta der Stimme enthielt – und damit dessen Chancen auf eine Markteinführung vergrößerte.
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[db.zs-intern] EU-Kommission: Der Entwurf zur Änderung der Risikoprüfung [Englisch] [PDF]
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[earthopensource] EU Commission waters down GM regulation just as new research shows “safe” GM maize causes massive tumours and premature death [PDF]
weiter:

Study on Monsanto's GM maize intensifies concerns about EFSA's reliability – Monsanto strikes back with PR offensive 
[corporateeurope] Monsanto launched a PR offensive to try to spread doubt about a study published two days ago by French scientist Gilles-Éric Séralini: the study showed that the biotech giant's flagship herbicide, Roundup, and one the GM maizes produced by the firm, NK603, are having disastrous effects on rats' health when those are studied during their lifetime and not over the industry-favoured 90 days. In an email seen by CEO (see below1), a Monsanto executive sent around the list of reactions compiled by a so-called “independent” science news resource, the London-based “Science Media Centre”. 
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