"Ukraina Ne Bordel (Die Ukraine ist kein Bordell)" heißt die Dokumentation, die von der 28-jährigen australischen Filmemacherin Kitty Green realisiert wurde. Sie hat mehrere Femen-Frauen über Jahre begleitet, viele Aktionen auch für die offizielle Femen-Webseite gefilmt. So gewann sie das Vertrauen mehrerer führender Aktivistinnen wie Inna Shevchenko und bekam immer tieferen Einblick in die Struktur der Gruppe.weiter
Posts mit dem Label -Ukraine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label -Ukraine werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
05.09.2013
Femen: Eine Dokumentation beim Filmfest Venedig zerstört das Image der Feministinnen-Initiative
[sueddeutsche / 04.09.2013] Schöne, selbstbestimmte, unerschrockene Amazonen des Feminismus, die mit blankem Busen gegen die Unterdrückung der Frau, gegen Prostitution, Männergewalt und autoritäre Regimes kämpfen - das ist das offizielle Image von Femen. Doch ein Dokumentarfilm aus dem Inneren der ukrainischen Aktivistinnengruppe, der auf dem Filmfestival von Venedig vorgestellt wurde, zerstört nun dieses Bild. Glaubt man den Bildern dieses Films, ist der Chef der Gruppe ein autoritärer, extrem dominanter Mann, der seine Aktivistinnnen zum Teil bezahlt, erniedrigt und in emotionaler Abhängigkeit hält.
06.11.2012
European Bank - Osteuropa: Öffentliche Mittel für Monsantos Marktanteil
[keine-gentechnik] Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) plant offenbar, dem US-Agrogiganten Monsanto Garantien in Höhe von 40 Millionen Dollar bereitzustellen, damit dieser mehr konventionelles Saatgut und chemische Spritzmittel in Osteuropa vermarken kann. Sollten die Landwirte für die Lieferungen nicht zahlen können, spränge die Bank mit öffentlichen Geldern ein. Wenn sich das Projekt bewährt, soll es auch auf andere Agrochemiekonzerne ausgeweitet werden.
Die endgültige Entscheidung über das „Monsanto Risk Sharing"-Projekt wird die EBRD, die von über 60 Staaten, darunter Deutschland, sowie der EU und der Europäischen Investitionsbank getragen wird, Mitte Januar kommenden Jahres treffen. Zielländer des Vorhabens sind Bulgarien, Ungarn, Russland, Ukraine, Türkei und Serbien. Mit Hilfe der Bankgarantien soll mehr landwirtschaftlichen Betrieben in diesen Staaten Saatgut und Pestizide des Weltmarktführers Monsanto verkauft werden können – ohne finanzielles Risiko für den US-Konzern.
weiter:
Monsanto Risk Sharing - Project Description
[European Bank] The EBRD is considering taking up to USD 40 million unfunded risk participation in Monsanto Company’s portfolio of deferred payment sales contracts for the pre-financing of seeds and crop protection products to medium-large farmers and a small selection of key distributors in a number of the EBRD’s countries of operation (Bulgaria, Hungary, Russia, Serbia, Turkey, Ukraine).
Through the Project, Monsanto would be able to increase its limits for this type of lending, thus enabling greater numbers of farmers to benefit from product characteristics such as higher disease and pest resistance and higher yields, thereby improving their profitability and assisting to fulfil the potential of the project countries to alleviate some food security concern.
weiter:
Verwandte Beiträge:
Die endgültige Entscheidung über das „Monsanto Risk Sharing"-Projekt wird die EBRD, die von über 60 Staaten, darunter Deutschland, sowie der EU und der Europäischen Investitionsbank getragen wird, Mitte Januar kommenden Jahres treffen. Zielländer des Vorhabens sind Bulgarien, Ungarn, Russland, Ukraine, Türkei und Serbien. Mit Hilfe der Bankgarantien soll mehr landwirtschaftlichen Betrieben in diesen Staaten Saatgut und Pestizide des Weltmarktführers Monsanto verkauft werden können – ohne finanzielles Risiko für den US-Konzern.
weiter:
Monsanto Risk Sharing - Project Description
[European Bank] The EBRD is considering taking up to USD 40 million unfunded risk participation in Monsanto Company’s portfolio of deferred payment sales contracts for the pre-financing of seeds and crop protection products to medium-large farmers and a small selection of key distributors in a number of the EBRD’s countries of operation (Bulgaria, Hungary, Russia, Serbia, Turkey, Ukraine).
Through the Project, Monsanto would be able to increase its limits for this type of lending, thus enabling greater numbers of farmers to benefit from product characteristics such as higher disease and pest resistance and higher yields, thereby improving their profitability and assisting to fulfil the potential of the project countries to alleviate some food security concern.
weiter:
Verwandte Beiträge:
- Paraguay setzt auf Monsanto: Der Agrar-Putsch / In the shadow of Paraguay's coup
- Gentechnik - Die USA übten massiven Druck für Monsanto und Co. aus
- Agrarkonzerne - Konzerne auf Mission Gentechnik / Studie zu Gentechnik-Baumwolle löst heftige Kritik aus
- Wegen Umgang mit Séralini-Studie zu Monsantos Gentechnik-Mais: Rücktritt der EFSA-Chefin gefordert
- Biopiraterie: Indien will Monsanto verklagen
- Alternative Nobelpreisträgerin über Gentech - "Die sind auf Lügen spezialisiert"
- Wie unabhängig war die EFSA (Europäischen Lebensmittelbehörde) in den letzten 10 Jahren wirklich?
08.05.2012
Von den Medien ignoriert - 1550 Palästinenser im Hungerstreik / Julia Timoschenko - Ihr Körper ist jetzt ihr Kampfplatz
Hungerstreik ignoriert
Immer mehr Palästinenser treten in den Hungerstreik
[DW] [03.05.2012] Inzwischen verweigern einem Medienbericht zufolge 1550 Gefangene die Nahrungsaufnahme. Einige befinden sich bereits im Krankenhaus.
Julia Timoschenko - Ihr Körper ist jetzt ihr Kampfplatz
Verwandte Beiträge:
Allmählich gehen mir die aufgeregten Bekundungen gegen die Ukraine auf den Keks / Fall Timoschenko EU-Kommission boykottiert Fußball-EM
[JungeWelt] Scharf hat Richard Falk, UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in den besetzten Gebieten, die westlichen Medien für ihr Schweigen über den Hungerstreik kritisiert. Würde eine so dramatische Aktion in einem anderen Land der Welt stattfinden, würde rund um die Uhr berichtet, schrieb Falk in der vergangenen Woche auf seinem Internetblog.
weiter:
Immer mehr Palästinenser treten in den Hungerstreik
[DW] [03.05.2012] Inzwischen verweigern einem Medienbericht zufolge 1550 Gefangene die Nahrungsaufnahme. Einige befinden sich bereits im Krankenhaus.
Der Hungerstreik richtet sich vor allem gegen die sogenannte Verwaltungshaft, die es Israel erlaubt, Häftlinge unbegrenzt ohne Erhebung einer Anklage festzuhalten. Insgesamt sitzen in israelischen Gefängnissen rund 4700 Palästinenser ein, davon 310 aufgrund der Regelungen zur Verwaltungshaft.weiter:
Julia Timoschenko - Ihr Körper ist jetzt ihr Kampfplatz
[Berliner-Zeitung] Sie ist keine Dissidentin. Sie ist eine politische Gefangene insofern, als sie in einem politischen Prozess verurteilt wurde. Aber sie ist ja zugleich noch mehr: sie ist eine Geschäftsfrau, die ihre Milliarden ausschließlich deshalb verdienen konnte, weil sie zur Mannschaft eines sagenhaft korrupten Politikers gehörte.weiter:
Sie ist eine Premierministerin, deren Regierungszeiten vielen Bürgern als katastrophal in Erinnerung blieben. Sie ist eine machtdurstige Politikerin, die nicht einen Moment zögern würde, das Strafrecht so gegen ihre Gegner anzuwenden, wie es jetzt gegen sie angewendet wird.
Verwandte Beiträge:
Allmählich gehen mir die aufgeregten Bekundungen gegen die Ukraine auf den Keks / Fall Timoschenko EU-Kommission boykottiert Fußball-EM
03.05.2012
Allmählich gehen mir die aufgeregten Bekundungen gegen die Ukraine auf den Keks / Fall Timoschenko EU-Kommission boykottiert Fußball-EM
[Heise] Tymoschenko ist kein Unschuldslamm, sondern Teil der ukrainischen Macht- und Geldelite
Ist nur gut, dass in der Ukraine die Fußball-EM stattfindet und man dort, obgleich es immerhin eine gewählte Regierung gibt, von einer Diktatur spricht. Jeder kann sich jetzt als Vertreter des Rechtsstaats aufspielen, die ukrainische Regierung geißeln und für eine humane Behandlung bzw. Freilassung der einstigen "Jeanne d'Arc der orangenen Revolution" eintreten, der blonden Julija Tymoschenko, die nun ein wehrloses, krankes und misshandeltes Opfer des Regimes zu sein scheint.
weiter:
Fall Timoschenko EU-Kommission boykottiert Fußball-EM
[Tagesspiegel] Aus Protest gegen die Politik von Präsident Viktor Janukowitsch wird die gesamte EU-Kommission der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine fernbleiben. In Polen entbrennt eine immer stärkere Debatte um den Fall Timoschenko.
weiter:
[Wikipedia] Julija Tymoschenko
weiter:
Fall Timoschenko EU-Kommission boykottiert Fußball-EM
[Tagesspiegel] Aus Protest gegen die Politik von Präsident Viktor Janukowitsch wird die gesamte EU-Kommission der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine fernbleiben. In Polen entbrennt eine immer stärkere Debatte um den Fall Timoschenko.
weiter:
Treffender Kommentar von User "almansour"
Als in den von der EU finanzierten Internierungslagern für Flüchtlinge in der Ukraine Anfang dieses Jahres 58 Flüchtlinge in den Hungerstreik traten, weil die Lebensverhältnisse dort unerträglich sind, da rührte sich ein gewaltiges NICHTS in der EU, in der EU-Kommission, da schwiegen Präsidenten und Kanzlerin.
Als aber eine mehrhundertfache Millionärin, verurteilt wegen erwiesenen Amtsmissbrauchs und großzügig selbstbereichert am Volksvermögen, die ärztliche Behandlung verweigert und angeblich den Kühlschrank ihrer geräumigen Haftwohnung nicht antastet, die löst ein diplomatische Erdbeben aus.
Warum: Nun, die einen sind arm, superarm, die andere ist reich, und zwar superreich. Sie steht für die grassierende Korruption und kriminelle Bereicherung in der Ukraine. Und genau diese kriminelle Bereicherung scheint den Absichten der EU-Kommission nicht zu widersprechen.
Die Länder Südosteuropas sind Länder im Würgegriff.
[Wikipedia] Julija Tymoschenko
Die Staatsanwaltschaft ermittelte in drei Angelegenheiten:
1. die zweckfremde Verwendung von Einnahmen aus dem Handel mit Kohlendioxid-Rechten,
2. der Kauf von Rettungswagen zu überhöhten Preisen,
3. Amtsmissbrauch bei der Aushandlung von Verträgen über die Lieferung von Erdgas mit Russlandweiter:
24.09.2010
Ukraine verklagt Schweinegrippe- Impfstoff Hersteller
Kiew - Ein Bundesgericht in Portland / Oregon in den Vereinigten Staaten hat am Montag den Eingang einer Klage der Ukraine gegen ein US- Unternehmen bestätigt, dem vorgeworfen wird, Teil einer internationalen Verbrecherbande zu sein, die sich dem betrügerischen Verkauf von Impfstoffen und anderen Arzneien widme.
weiter:
weiter:
Abonnieren
Posts (Atom)