[sueddeutsche / 14.03.2013] Verfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle will nicht die Festrede bei der Verleihung des Theodor-Heuß-Preises halten. Der Grund: 1975 habe sich Cohn-Bendit, der diesjährige Preisträger, in "nicht unproblematischer Weise zur Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern" geäußert. Cohn-Bendit selbst sieht die Kontroverse "philosophisch".
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[emma] Nachfolgend ein Auszug aus dem Buch von Daniel Cohn-Bendit: "Der große Basar" (Trikont Verlag, 1975).
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Libyen Flugverbotszone - Daniel Cohn-Bendit im Interview mit Marietta Slomka [ZDF]
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15.03.2013
31.01.2013
Flugzeugabsturz von Ustica 1980 - Zusammenbruch des Lügengebäudes / Todesfälle im Umfeld des Absturzes
[Taz / 29.01.201] Mehr als 30 Jahre nach dem Itavia-Abschuss muss Italien 110 Millionen Euro Entschädigung zahlen. Die Zivilmaschine wurde von Nato-Kampffliegern abgeschossen.
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Von Rakete während Luftkampfs getroffen
[Wikipedia] Ustica - Todesfälle im Umfeld des Absturzes
Am 20. März 1987 wurde der Luftwaffengeneral Licio Giorgeri, Radarexperte und Mitglied des Flugleitstabes, der sich in der Absturznacht in einer PD 800, einem Spezialflugzeug für elektronische Kriegführung, über Ustica befand, von einem sogenannten Terrorkommando Unione combattenti comunisti erschossen. Später stellte sich heraus, dass der Anführer des Mordkommandos vom Innenministerium bezahlt worden war.
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Ramstein - Vermutung einer Verschwörung
[Wikipedia] Vereinzelt wurde ein Zusammenhang des Unglücks mit dem bis heute nicht vollständig aufgeklärten Abschuss eines italienischen Verkehrsflugzeugs bei der italienischen Insel Ustica im Jahr 1980 vermutet.[10] (siehe: Itavia-Flug 870). Dies beruht darauf, dass zwei der drei in Ramstein gestorbenen Piloten eine wichtige Rolle in dem Ustica-Komplex spielten und eine Woche nach der Flugschau vor einem italienischen Untersuchungsausschuss hätten aussagen sollen. Zudem gab es bereits in den Jahren zuvor eine starke Häufung unnatürlicher Todesfälle unter Militärangehörigen (siehe: Todesfälle im Umfeld des Absturzes in Itavia-Flug 870) im Umfeld des Ustica-Absturzes.[10]. Ein entsprechender Verdacht wurde von dem Luftverkehrsrechts-Experten Elmar Giemulla geäußert, der als Rechtsanwalt von Ramstein-Opfern auftrat.[10] Laut Giemulla besteht der Verdacht, dass „die Toten und Verletzten von Ramstein Opfer einer Militär-Verschwörung wurden.“
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Von Rakete während Luftkampfs getroffen
[ORF / 29.01.2013] Die Ministerien für Verkehr und Verteidigung müssen die Entschädigung an die Hinterbliebenen der Todesopfer des Ustica-Absturzes zahlen, weil sie durch Nachlässigkeit und Unterlassungen den Absturz mitverursacht und die Ermittlungen jahrelang behindert hätten, urteilte das Gericht.weiter
Die beiden Ministerien hätten nicht die Sicherheit des Fluges garantiert. Außerdem seien die Ermittlungen über die Hintergründe des Absturzes irregeführt worden, was zu den großen Rätseln der jüngsten italienischen Geschichte zählt, stellten die Justizbehörden fest. Das italienische Verteidigungsministerium soll die Ermittlungen fehlgeleitet haben, um die NATO respektive die USA nicht in Verlegenheit zu bringen.
[Wikipedia] Ustica - Todesfälle im Umfeld des Absturzes
Am 20. März 1987 wurde der Luftwaffengeneral Licio Giorgeri, Radarexperte und Mitglied des Flugleitstabes, der sich in der Absturznacht in einer PD 800, einem Spezialflugzeug für elektronische Kriegführung, über Ustica befand, von einem sogenannten Terrorkommando Unione combattenti comunisti erschossen. Später stellte sich heraus, dass der Anführer des Mordkommandos vom Innenministerium bezahlt worden war.
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Ramstein - Vermutung einer Verschwörung
[Wikipedia] Vereinzelt wurde ein Zusammenhang des Unglücks mit dem bis heute nicht vollständig aufgeklärten Abschuss eines italienischen Verkehrsflugzeugs bei der italienischen Insel Ustica im Jahr 1980 vermutet.[10] (siehe: Itavia-Flug 870). Dies beruht darauf, dass zwei der drei in Ramstein gestorbenen Piloten eine wichtige Rolle in dem Ustica-Komplex spielten und eine Woche nach der Flugschau vor einem italienischen Untersuchungsausschuss hätten aussagen sollen. Zudem gab es bereits in den Jahren zuvor eine starke Häufung unnatürlicher Todesfälle unter Militärangehörigen (siehe: Todesfälle im Umfeld des Absturzes in Itavia-Flug 870) im Umfeld des Ustica-Absturzes.[10]. Ein entsprechender Verdacht wurde von dem Luftverkehrsrechts-Experten Elmar Giemulla geäußert, der als Rechtsanwalt von Ramstein-Opfern auftrat.[10] Laut Giemulla besteht der Verdacht, dass „die Toten und Verletzten von Ramstein Opfer einer Militär-Verschwörung wurden.“
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13.09.2012
WAS GESCHAH IN LIBYEN? - Das arabische Erwachen und die Militärintervention der Schutzmächte
[Lettre International] Nun ist Gaddafi tot, und die NATO hat, zum ersten Mal seit dem Sieg des algerischen FLN (Front de Libération Nationale) über Frankreich 1962, einen Krieg in Nordafrika geführt. Der einzig wahre „Staat der Massen“ in der arabischen Welt, die Sozialistische Libysch-Arabische Volks-Dschamahiriyya, hat ein böses Ende genommen. Im Gegensatz zum unblutigen Staatsstreich vom 1. September 1969, der König Idris stürzte und Gaddafi und seine Kollegen an die Macht brachte, hat die Kombination von Rebellion, Bürgerkrieg und NATO-Bombardierung zum Schutz von Zivilisten mehrere tausend (5 000? 10 000? 25 000?) Todesopfer gefordert, viele tausend Verletzte und Hunderttausende Flüchtlinge hinterlassen sowie massiven Schaden an der Infrastruktur angerichtet. Was hat Libyen als Gegenwert, wenn davon überhaupt die Rede sein kann, für so viel Tod und Zerstörung erhalten, die in den letzten siebeneinhalb Monaten über das Land hereingebrochen sind?
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22.07.2012
Libyen: Der ignorierte Massenmord! / Libysche Milizen halten weiter tausende Gegner gefangen

[Seite3] Letzte Woche sahen wir Bilder von glücklichen Libyer, die „endlich“ freie Wahlen hatten. Wie verlogen die Bilder sind und wie manipuliert die Medien, erfährt man spätestens dann, wenn man Berichte von Journalisten liest, die immer noch in Libyen sind. Sie schreiben über Massenmorde, Folterungen und Vergewaltigungen der Rebellen an der libyschen Bevölkerung. Am erschreckendsten ist die Geschichte des „Heaven Hotel“.
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Back to bloody anarchy: Andrew Malone revisits Libya and finds a country riven by torture, mass murder and savage vengeance
[DailyMail] Many of the victims were from Tawerga, a town 30 miles from here, where some 50,000 black Libyans once lived in happy co-existence with their neighbours in Misrata.weiter:
But since Gaddafi fell, the rebels have been targeting its black population in indiscriminate revenge attacks for the despot’s deployment of thousands of African mercenaries recruited from outside the country against them.
Some Tawergans undoubtedly took money to join Gaddafi’s forces. But vast numbers never joined in the fighting - and are being attacked simply because their skin colour is associated with Gaddafi’s mercenaries.
Today, Tawerga has been ethnically cleansed of its black Libyans, and largely destroyed. Militia fighters regularly drive out there from Misrata to make sure none of the population have sneaked back in.
Schwarze in Libyen: Opfer der Befreiung
Mass Murder of Blacks in Libya
HRW: Libysche Milizen halten weiter tausende Gegner gefangen
[Zeit] In Libyen sind laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) noch immer tausende Menschen von Milizen in illegalen Gefängnis inhaftiert. Dem Nationalen Übergangsrat sei es bis zur selbstgesetzten Frist nicht gelungen, die Verantwortung für die 5000 Gefangenen zu übernehmen, die von bewaffneten Gruppen willkürlich inhaftiert worden seien und teilweise schwerer Folter ausgesetzt seien, erklärte die Organisation am Freitag.
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01.07.2012
Liste der Militäroperationen der USA: 1801 - 2011 / William Blum: US-Amerikanische Außenpolitik - Eine Studie über Heuchelei
[Wikipedia] Liste der Militäroperationen der Vereinigten Staaten 1801 - 2011
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William Blum: US-Amerikanische Außenpolitik - Eine Studie über Heuchelei [2001]
[Zmag] ie Erfahrung, die ich während meiner Aufklärungsarbeit über das, was US-Außenpolitik wirklich in und an der Welt verrichtet hat, gemacht habe, ist, dass es oftmals so wirkt als würde ich den Leuten erzählen, ich wäre von Außerirdischen entführt worden; wobei viele dieser Leute eher die Entführungsgeschichte glauben würden.
weiter:
William Blum
[Wikipedia] (* 1933) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Kritiker der Außenpolitik der USA. Er war früher beim State Department beschäftigt, das er 1967 wegen seiner Opposition zum Vietnamkrieg verließ.
weiter:
William Blum: Killing Hope - U.S. Military and CIA Interventions since World War II
[thirdworldtraveler] "[American leaders] are perhaps not so much immoral as they are amoral. It's not that they take pleasure in causing so much death and suffering. It's that they just don't care ... the same that could be said about a sociopath. As long as the death and suffering advance the agenda of the empire, as long as the right people and the right corporations gain wealth and power and privilege and prestige, as long as the death and suffering aren't happening to them or people close to them ... then they just don't care about it happening to other people, including the American soldiers whom they throw into wars and who come home-the ones who make it back alive-with Agent Orange or Gulf War Syndrome eating away at their bodies. American leaders would not be in the positions they hold if they were bothered by such things."
weiter:
[Amazon] Killing Hope: U.S. Military and C.I.A. Interventions Since World War II--Updated Through 2003 [Englisch] [Taschenbuch]
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William Blum
[Wikipedia] (* 1933) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Kritiker der Außenpolitik der USA. Er war früher beim State Department beschäftigt, das er 1967 wegen seiner Opposition zum Vietnamkrieg verließ.
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25.06.2012
Afrika: Hungerkatastrophe nähert sich ihrem Höhepunkt / In Mali war Gaddafi ein Held und Wohltäter [ARD]
[DerStandard] Hungerkatastrophe nähert sich ihrem Höhepunkt - Rund 18,7 Millionen Menschen gefährdet
Why the death of Gaddafi caused a plague of locusts in Africa as despot's pest control system disintegrates
[DailyMail] The Food and Agricultural Organisation of the UN has warned that following the death of Libya's despot leader, thousands of the pests have been allowed to breed and move across the nation's poorly-monitored borders. Experts believe that croplands in neighbouring Niger and Mali are now at imminent risk after locust swarms moved south from Libya and Algeria.
Libyen: In Mali war Gaddafi ein Held und Wohltäter [ARD]
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24.06.2012
Gespräch mit Rupert Neudeck - 18 Millionen afrikanische Flüchtlinge wollen nach Europa
[DRadio] Seit dem Zusammenbruch Libyens suchen Millionen junger Afrikaner einen neuen Weg nach Europa und landen zumeist in Mauretanien an der Westküste. Grünhelm-Chef Rupert Neudeck fordert Hilfen bei der Berufsausbildung und Mikrokredite für diese Menschen, damit sie in ihrem Heimatland eine Existenz aufbauen können.
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14.06.2012
Libyen - Verteidigerin von Gaddafi-Sohn inhaftiert / Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichtshofs festgenommenen
[FR] Die libysche Regierung nimmt die Juristen Melinda Taylor fest - sie sollte den Gaddafi-Sohn Saif al-Islam rechtlich beraten. Der Vorwurf: Kontakt zum Feind. Jetzt nennt Libyen Bedingungen für ihre Freilassung.
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Libyen: Anwältin soll Gaddafi-Vertrauten verraten
[DiePresse] Damit die Mitarbeiter des Internationalen Strafgerichts wieder frei kommen, soll Melinda Taylor das Versteck der einstigen rechten Hand des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam nennen.
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04.05.2012
Ramponiertes Image - Internationaler Strafgerichtshof „Im Namen der Welt“
[Hintergrund] An der Seite der alten Nordmächte klagte der Internationale Strafgerichtshof zu Den Haag bisher ausschließlich Afrikaner an. Mit ramponiertem Image geht er in das zehnte Jahr seines Bestehens. Eine Bestandsaufnahme.
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20.04.2012
Libyen: Zehntausende Tote nach Bürgerkrieg und NATO-Bomben - Hilfsaktion aus Bayern soll Bevölkerung helfen
[JungeWelt] Der Pfaffenhofener Verein »Freundschaft mit Valjevo«, gegründet während des NATO-Krieges gegen Jugoslawien 1999, sammelt zur Zeit Spenden für Hilfslieferungen nach Libyen. Wen wollen Sie in dem nordafrikanischen Land unterstützen?
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Wir wollen gleichzeitig unseren Bürgern deutlich machen, welche Zerstörungen und welches Leid dieser Raubkrieg und die Bombardierungen der NATO-Staaten über ein ganzes Volk gebracht haben. Nicht umsonst ist die jetzige Situation der libyschen Bevölkerung kein Thema mehr für die Verantwortlichen dieses Krieges und ihre Medien.
Für unsere Einkäufe bitten wir noch dringend um Spenden auf unser Konto bei der Sparkasse Pfaffenhofen, BLZ 72151650, Konto 8011991, Stichwort »Hilfe für libysche Kinder«. Als gemeinnütziger Verein können wir eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt ausstellen.weiter:
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19.03.2012
Jürgen Todenhöfer und Julia Leeb - Tagebuch einer Revolution
Eine Augenzeugen-Reportage der arabischen Revolutionen in Ägypten, Libyen und Syrien. Ein Jahr lang haben der Autor Jürgen Todenhöfer und die Kamerafrau Julia Leeb fast alle Revolutionen des arabischen Frühlings miterlebt und dokumentiert. Sie sind am 11. Februar 2011 in Kairo, als Mubarak abtritt. Im März überleben sie in Libyen nur durch äußerstes Glück einen Raketenangriff, während neben ihnen ihr libyscher Begleiter getötet wird.
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08.03.2012
Spezialcamp: Libyen soll syrische Rebellen ausbilden / Syrien - Obama lässt militärische Optionen prüfen
[DiePresse] Russland will Hinweise darauf haben, dass syrische Aufständische in einem Lager für Angriffe gegen die Regierung von Präsident Assad ausgebildet werden. Dies sei "vollkommen inakzeptabel".
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Libyen-Debatte im Uno-Sicherheitsrat führt zu Schlagabtausch
[SF] Eine Libyen-Debatte im Uno-Sicherheitsrat hat zu einem Schlagabtausch über zivile Opfer während des Nato-Einsatzes im vergangenen Jahr geführt. Russlands und Chinas Uno-Botschafter erhoben schwere Vorwürfe.
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Syrien - Obama lässt militärische Optionen prüfen
[FAZ] Angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien prüft das Pentagon auf Anweisung von Präsident Obama militärische Optionen - darunter offenbar auch Flugverbotszonen und begrenzte Luftschläge. Unterdessen ist ein erstes ranghohes Regierungsmitglied zu den Aufständischen übergelaufen.
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[Zeit] In der libyschen Stadt Sirte, der Heimat Gaddafis, hat die Revolution nicht mehr viele Freunde. Die Rebellen haben nicht nur Häuser zerstört, sondern auch die Hoffnung der Menschen.
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Libyen bekommt sein Geld zurück - EU hebt viele Sanktionen auf
[N-TV] Die EU will eingefrorene Konten der libyschen Zentralbank wieder freigeben. Auch alle Vermögen bei der Libysch-Arabischen Auslandsbank in der Europäischen Union sind davon betroffen. Mit der Entscheidung will die EU die Erholung der libyschen Wirtschaft unterstützen.
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NATO-Bomben töteten Dutzende Zivilisten
[DerStandard] New York/Berlin - Schwere Kriegsverbrechen der NATO in Libyen belegen jüngste Recherchen der US-Presse. Wie die "New York Times" (NYT) am Wochenende berichtete, kann sie nachweisen, dass bei diversen Angriffen westlicher Luftwaffen Dutzende von libyschen Zivilisten ums Leben kamen. Man müsse schon jetzt von "mindestens 40, vielleicht mehr als 70" Unbeteiligten sprechen, die bei den Bombardements umgekommen seien. Dabei sei diese Zahl wohl zu niedrig, weil nur ausgewählte Zielgebiete des NATO-Beschusses überhaupt hätten untersucht werden können.
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Libyen bekommt sein Geld zurück - EU hebt viele Sanktionen auf
[N-TV] Die EU will eingefrorene Konten der libyschen Zentralbank wieder freigeben. Auch alle Vermögen bei der Libysch-Arabischen Auslandsbank in der Europäischen Union sind davon betroffen. Mit der Entscheidung will die EU die Erholung der libyschen Wirtschaft unterstützen.
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14.12.2011
Tausende demonstrieren gegen neues Regime in Libyen
[JungeWelt] Mehrere tausend Menschen haben am Montag abend in Libyen gegen die neuen Machthaber und deren »Nationalen Übergangsrat« (NTC) demonstriert. Allein in Bengasi (Foto) seien zwischen 20000 und 30000 Menschen auf die Straße gegangen, sagte ein Augenzeuge. Andere Medien nannten deutliche geringere Teilnehmerzahlen. Auch am Dienstag hätten sich erneut Hunderte an Protesten beteiligt, berichtete AFP. Die Demonstranten verlangten eine andere Zusammensetzung der nach dem Sturz des langjährigen Staatschefs Muammar Al-Ghaddafi gebildeten Übergangsregierung. Jeder mit Verbindungen zum alten Regime solle aus der Administration ausgeschlossen werden. Nötig sei »eine neue Revolution«. Die Protestierenden kritisierten auch die Arbeit des neuen Regimes. Es gebe keine Kontrolle, kein Geld bei der Bank und die Preise stiegen immer weiter an, bemängelte ein Demonstrant.
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18.11.2011
Bodenschätze - Libyen und der Fluch des Ölreichtums
[FTD] Kommentar Nach dem Tod Gaddafis ist der Weg zum Aufbau eines demokratischen Libyen endgültig frei. Über die größte Herausforderung auf diesem schwierigen Weg wird jedoch bislang noch nicht gesprochen: den zukünftigen Umgang mit den Öleinnahmen.
[seite3.ch]
1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.
2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.
3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.
4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.
5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.
6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kosten- los.
7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatlicher Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.
8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.
9. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.
10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde.
11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.
12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.
13. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.
14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.
15. Gaddafi startete Das «Great-Man-Made-River-Projekt» (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft.
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Drei Entwicklungsexperten haben ein Modell entwickelt, wie der politische Ressourcenfluch überwunden werden könnte: Nicholas Shaxson, Autor und Fellow der britischen Denkfabrik für internationale Politik Chatham House, Todd Moss vom amerikanischen Center for Global Development und ich plädieren dafür, einen großen Teil der Öleinnahmen an die Bevölkerung auszuzahlen und im Rahmen eines reformierten Besteuerungssystems zu besteuern.weiter:
Wie für andere ressourcenreiche Länder müsste auch für Libyen ermittelt werden, welcher Anteil der Öleinnahmen an die Bevölkerung ausgezahlt werden sollte. Ein Teil sollte in Währungsstabilisierungsfonds und Zukunftsfonds eingezahlt werden. Auch dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen könnten zunächst direkt finanziert werden. Mittelfristig aber sollten Steuern den größten Teil der Staatseinnahmen ausmachen. Nur dann kann sich ein Abhängigkeits- und Rechenschaftsverhältnis zwischen Staat und Bürgern herausbilden.
[seite3.ch]
1. Es gab keine Stromrechnung in Libyen. Strom war kostenlos für alle Bürger.
2. Es gab keine Zinsen auf Kredite. Die staatlichen Banken vergaben Darlehen an alle Bürger zu null Prozent Zinsen per Gesetz.
3. Ein Heim/Zuhause zu haben galt als ein Menschenrecht in Libyen.
4. Alle Frischvermählten in Libyen erhielten 50.000 US-Dollar. Dieses Geld sollte den Menschen ermöglichen ihre erste Wohnung zu kaufen. Die Regierung wollte so zum Start einer Familie beitragen.
5. Bildung und medizinische Behandlungen waren frei in Libyen. Bevor Gaddafi an die Macht kam konnten nur 25 Prozent der Libyer lesen. Heute liegt die Zahl bei 83 Prozent.
6. Wollten Libyer in der Landwirtschaft Karriere machen, erhielten sie Ackerland, eine Bauernhaus, Geräte, Saatgut und Vieh als Schnellstart für ihre Farmen und das alles kosten- los.
7. Wenn Libyer keine Ausbildung oder medizinische Einrichtungen finden konnten die sie benötigten, hatten sie die Möglichkeit mit der Hilfe staatlicher Gelder ins Ausland zu gehen. Sie bekamen 2.300 USD im Monat für Unterkunft und Auto gezahlt.
8. Wenn ein Libyer ein Auto kaufte, subventionierte die Regierung 50 Prozent des Preises.
9. Der Preis für Benzin in Libyen war 0,14 $ (12 Rappen oder ca. 0,10 Euro) pro Liter.
10. Wenn ein Libyer keine Arbeit bekam nach dem Studium, zahlte der Staat das durchschnittliche Gehalt des Berufs in dem er eine Arbeit suchte, bis eine fachlich adäquate Beschäftigung gefunden wurde.
11. Libyen hat keine Auslandsschulden und ihre Reserven in Höhe von 150.000.000.000 $ sind jetzt weltweit eingefroren und wohl für immer verloren.
12. Ein Teil jeden libyschen Öl-Verkaufs wurde direkt auf die Konten aller libyschen Bürger gutgeschrieben.
13. Mütter die ein Kind gebaren erhielten 5.000 US-Dollar.
14. 25 Prozent der Libyer haben einen Hochschulabschluss.
15. Gaddafi startete Das «Great-Man-Made-River-Projekt» (GMMRP oder GMMR, dt. Großer menschengemachter Fluss-Projekt) in Libyen Es ist das weltweit größte Trinkwasser-Pipeline-Projekt für eine bessere Wasserversorgung von Bevölkerung und Landwirtschaft.
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11.11.2011
Internationaler Strafgerichtshof - Libyen - NATO-Verbrechen sollen geprüft werden
[RP] New York (RPO). Der Internationale Strafgerichtshof hat eine unparteiische und unabhängige Untersuchung mutmaßlicher Verbrechen aller Parteien in Libyen angekündigt.
AP Exclusive: NATO members concerned over possible Libya war crimes probe by int’l tribunal
[Washingtonpost] BRUSSELS — Some NATO members are worried that their organization may be investigated by the International Criminal Court after its prosecutor said allegations of crimes committed by NATO in Libya would be examined “impartially and independently,” according to diplomats accredited to NATO headquarters.
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Neben den von Soldaten des getöteten Ex-Diktators Muammar al Gaddafi mutmaßlich begangenen Verbrechen stünden auch die Operationen der NATO und der Kämpfer des Nationalen Übergangsrates auf dem Prüfstand, sagte IStGH-Chefankläger Luis Moreno Ocampo.weiter:
AP Exclusive: NATO members concerned over possible Libya war crimes probe by int’l tribunal
[Washingtonpost] BRUSSELS — Some NATO members are worried that their organization may be investigated by the International Criminal Court after its prosecutor said allegations of crimes committed by NATO in Libya would be examined “impartially and independently,” according to diplomats accredited to NATO headquarters.
The diplomats said action to pre-empt a war crimes investigation would likely include an immediate internal legal review of all incidents in which NATO bombing or other actions caused civilian casualties.weiter:
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