03.12.2012

Liedgut der Waffen-SS zum Volkstrauertag vorgetragen - Unselige Traditionspflege bei der Bundeswehr [ARD]



[rbb] Nach Kontraste-Recherchen wurde auf einer offiziellen Veranstaltung der Bundeswehr zum Volkstrauertag ungehindert Liedgut der Waffen-SS vorgetragen. Einer der renommiertesten deutschen Forschungspreise für Militärhistoriker ist nach einem ehemaligen SS-Mitglied benannt. Noch immer sind zahlreiche Bundeswehrkasernen nach Wehrmachtsoffizieren benannt, die tief in die nationalsozialistische Rassen- und Eroberungspolitik verstrickt waren. Obwohl dies dem Bundesverteidigungsministerium bekannt ist, wurden die Kasernen nicht umbenannt.

Immer wieder haben wir in den vergangenen Jahren darüber berichtet, wie einstige Nazi-Helden in der Bundeswehr geehrt werden und den Soldaten heute als Vorbild dienen sollen. Immer wieder versicherte die Bundeswehr nach unseren Berichten, dies seien Einzelfälle, denen man nachgehen würde. Daher dachten wir, inzwischen hätte sich etwas geändert. Doch was meine Kollegen Caroline Walter, Gregor Witt und Moritz Schäfer bei erneuten Recherchen zur Bundeswehr erlebt und herausgefunden haben, wollten sie zuerst selbst kaum glauben.
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Kommentare:

  1. Warum sollte man Kasernen umbenennen, wo das immer noch zur Deutschen Geschichte gehört, das Namen verwendet wurden udn weiterhin werden, die heute sauer aufstoßen. Sollten wir vielleicht die Namensgebung so gestalten, das es Deutsche Politiker sein sollten, die ihren Namen dafür geben sollten - vielleicht die von den Grünen, die dem Krieg in Afghanistan zugestimmt haben oder doch denen, die über Leichen gehen und sich am liebsten selbst versorgen und alle anderen um ihr hab und Gut bringen?
    Hier wird doch lediglich davon abgelenkt, das die Bundeswehr in illegale Kriege involviert ist und nun mit solch billigen Zurschaustellungen Gedanken in andere Richtungen lenken will. es ist schon seit vielen Jahren bekannt, das unter den Offizieren heute noch junge Nazis befindlich sind, wie auch bei allen Unteroffiziersdienstgraden oder Mannschaften. Getan hat man von "Oben" nichts dagegen, sondern alles "intern geregelt". Vor wenigen Wochen erst gab es einen Vorfall mit einem Hauptmann, dessen politische Gesinnung schon lange Jahre vorher bekannt war, er aber trotz alledem ungehindert seine Laufbahn verfolgen konnte und zuletzt als Kompaniechef eingesetzt war. WER also macht hier seine Arbeit nicht, wer lenkt stets von wirklichen Problemen ab?

    Kasernen umbenennen; was für ein geistiger Dünnsch....!
    Schmei´ßt diejenigen raus, die ihre Dienstaufsichtspflicht verletzen:
    - Bataillonskommandeure
    - Kompaniechefs
    - Zugführer / Teileinheitsführer.

    Und vergesst dabei nicht, den Begriff oder Zusatz "führer" abzuschaffen - das gab es ja auch bei der SS *Ironie aus!

    Und noch etwas: vergesst nicht zu erwähnen, das zur SS auch tatsächlich junge Männer gezwungen worden sind!!!
    Fein, wenn immer einseitig von einem Staatssender mit solchen Nachrichten manipuliert werden soll.


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  2. Was für Affen,der alte gedenkt seinen Kameraden,was ist daran so schlimm?Deutschland du bist so lächerlich und peinlich,wie kein 2 tes Land der Welt!Alle bejubeln ihre Verbrecher ,nur der Deutsche windet sich in einer Tour in Empörung hahahah armes Pack!

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