18.01.2012

Bauernhöfe statt Agrarindustrie! - Demo "Wir haben es satt!" am 21.1.2012 in Berlin

Demo "Wir haben es satt!" am 21.1.2012 in Berlin

Wir haben es satt

In den kommenden Monaten werden die Weichen gestellt für eine Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik bis 2020. Doch die Bundesregierung blockiert noch immer eine echte Reform. Daher gehen wir wieder auf die Straße.

Wir wollen Bauernhöfe statt Agrarindustrie!

Für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft und Respekt vor den Tieren! Für das Menschenrecht auf Nahrung! Kommen Sie am Samstag. den 21. Januar nach Berlin. Demonstrieren Sie mit!

Die Demonstration wird von dem Bündnis "Meine Landwirtschaft" getragen, dem 25 Umwelt-, Tierschutz- und Entwicklungsverbände sowie zahlreiche weitere Unterstützer/innen angehören.

Programm

  • 11.00 Uhr Treffpunkt Washingtonplatz, Berlin Hauptbahnhof. Gestalten Sie ihr Schild für die Demo: Wir halten Schilder und Eddings bereit
  • 11.30 Uhr Demozug vom Hauptbahnhof zum Reichstagsgebäude
  • 12.15 - 15 Uhr Kundgebung vor dem Reichstagsgebäude
  • Redebeiträge: Maria Heubuch AbL, Thomas Schröder Deutscher Tierschutzbund, Ulrike Mehl BUND, Romuald Schaber BDM, Jan Plagge BÖLW, Mariann Bassey Friends of the Earth, Nigeria, Claudia Warning EED, Hubert Weiger BUND, Sarah Wiener Autorin und Köchin, Wam Kat Autor und Koch, Moritz Schäfer jAbL und Christine Weißenberg jAbL, Dr. Amman BI Billerbeck, Guido Grüner Arbeitslosenhilfe Oldenburg, Valentin Thurn Filmemacher, Hanna Poddig Containerin, Matthias Stührwoldt Biobauer und Autor
  • Außerdem: Eröffnung der Protest-Tafel »Teller statt Tonne« mit Suppe aus ungenormtem Gemüse und feierliche Enthüllung der Skulpt(o)ur »Wir haben es satt!«
  • Musik: Die Kleingeldprinzessin Dota & die Stadtpiraten und Rob Herring
  • Moderation: Christoph Bautz, Campact

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Kommentare:

  1. Wenn es nicht so bitter ernst wäre, müßte ich laut lachen. Alle wollen wieder Bauernhöfe und Obst und Gemüse anbauen lassen, damit diese Massenware nicht mehr auf dem Markt kommt, aber als Bauer arbeiten will von diesen Helden niemand.
    Die haben nicht die geringste Ahnung was für ein Knochenjob das ist, aber solange andere das machen ist das wohl in Ordnung.

    Statt sich zu irgendwelchen seltsam anmutenden Versammlungen zu treffen die doch nichts zustande bringen, sollten sich diese Leute zusammentun und einen Bauernhof bewirtschaften.
    Und dann wollen wir mal sehen was Sie dann sagen und vor allem,. was sie dann für Ihr Obst und Gemüse so für Preise nehmen wollen - Fakt ist, das der Kunde das auch zahlen können muß, der Bauer aber auch einen vernünftigen Verdienst dabei erwarten können sollte. Und dann muß es für jeden möglich sein sich solches Obst und Gemüse zu kaufen; gerade die, die so schon kaum etwas haben.
    Und dann werden wir sehen, wer ganz schnell wieder den Job als Landwirt hinwirft!

    Kluge Reden schwingen können Sie alle ganz gut, aber 7 Tage in der Woche jeweils 12 Stunden schwerste körperliche Arbeit machen wird sie umhauen und in die Realität zurück holen.

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  2. Dem geschriebenen von GI kann ich mich nur anschließen, denn von diesen Menschen die lediglich kluge Reden schwingen ist nicht einer dabei, der sich diesen hammerharten Beruf antun würden. Diese Damen und Herren haben zum größten Teil studiert und noch nie im Leben wirklich richtig gearbeitet.
    Das sollte denen doch eigentlich schon peinlich sein.

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