17.01.2012

Konzern kritisiert Gentechnik-Skepsis in Europa - BASF verlegt Genpflanzen-Tochter in die USA

[Tagesschau] Das Ludwigshafener Chemie-Unternehmen BASF verlegt die Zentrale seiner Gentechnik-Sparte komplett in die USA. Begründet wird das mit der fehlenden Akzeptanz in Europa. Vorstandsmitglied Stefan Marcinowski sagte: "Wir sind davon überzeugt, dass die Pflanzenbiotechnologie eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts ist. Andererseits fehlt in weiten Teilen Europas immer noch die entsprechende Akzeptanz bei der Mehrheit der Verbraucher, Landwirte und Politiker." Daher sei es aus unternehmerischer Sicht nicht sinnvoll, weiter ausschließlich in Europa zu investieren.
BASF werde sich in Zukunft auf die "Wachstumsmärkte" in Asien, Nord- und Südamerika konzentrieren. Die Zulassungsverfahren für Genpflanzen, die noch in Europa laufen, sollen dennoch weitergeführt werden. Neue Produkte entwickeln will der Chemiekonzern dagegen nur noch für den internationalen Markt.
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