05.05.2012

Beamte kontrollieren Dunkelhäutigen - Student unterstellt Polizei Nazi-Methoden

[FR] Ein junger Mann wird im Zug nach Frankfurt von Polizisten kontrolliert. Seine dunkle Hautfarbe ist für die Beamten Grund genug, ihn zu demütigen. Der 25-Jährige vergleicht daraufhin das Verhalten mit "SS-Methoden" - zurecht, wie ein Gericht jetzt entschied.  
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GG Art.3 Satz (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden

Kommentare:

  1. Im ganzen gelesen ist das sicherlich ein ziemlich rabiates Auftreten der Beamten - und das ist nicht wirklich selten - doch gibt es einen Punkt, der das ganze hätte verhindern können: der Student hat seinen Personalausweis nicht vorgezeigt, obgleich er nach dem Gesetz dazu verpflichtet ist.
    Immerhin wird sich auch sofort und unverzüglich auf das GG Art.3 Satz(3) berufen, nicht aber auf seine Verpflichtung sich gegenüber den Behörden und deren Beamten auszuweisen. Aber das ist ein typisches Bild, was sich auch entwickelt: Einerseits das eine verhalten kritisieren (sicher zur recht; keine Frage)doch andererseits sein eigenes Verhalten so hinzustellen, als sei man das Opfer. Und genau das ist eben nicht der Fall, sondern das Verhalten der Beamten - so sehr es auch zu kritisieren ist - ist provoziert worden.

    Das diese beiden Beamten auf Grund ihres Verhaltens aus dem Dienst entfernt werden sollten ist eigentlich klar; ebenso sollte der direkte Vorgesetzte entfernt werden. Bei den Polizeien haben wir leider das Problem des falsch verstandenen Korpsgeistes, bei dem selbst straffällig gewordene Beamte noch geschützt werden. Unsere Polizeien haben sich zu etwas entwickelt, was ganz sicher nicht dem Schutz der Bürger dient, sondern zu einem politischen Instrument.Die heutigen Polizisten lassen sich einfach lenken und scheinen das eigenständige Denken aufgegeben zu haben; aus Frust über die Situation oder einfach als Grundsatz.
    Die Entwicklung in dem Bereich ist also eher als Gefährlich einzustufen, denn sowohl bei den Polizeien wie auch bei Soldaten ist erkennbar, das Sie ohne nachzudenken das tun, was Ihnen aufgetragen wird. Sie verrohen ungemein, benutzen Waffen gegen unbewaffnete Menschen...

    Wer heute bei der Polizei ist müßte sich doch eigentlich Tag für Tag im Boden versinken und sich wenigstens für seine abgedrehten Kollegen schämen.Wenn wir die "Durchgeknallten" bei der Polizei aussortieren, hätten wir 70% neue freie Stellen!

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  2. @ AnonymMay 6, 2012 01:34 AM

    Das kann ich so unterschreiben, ohne jegliche Einschränkung!

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