01.03.2012

Frontal21: Schnurlos-Telefone abhören leicht gemacht [ZDF] [2009]


20.1.2009: "Forscher der Technischen Universität Darmstadt haben zusammen mit der Bauhaus-Universität Weimar, der Universität Luxemburg und dem Chaos Computer Club nachgewiesen, dass viele Schnurlos-Telefone mit einfachen Mitteln abgehört werden können. Der Gesetzgeber sieht derzeit keinen Handlungsbedarf. Dabei gibt es in Deutschland rund 30 Millionen Schnurlos-Telefone."

[Heise] DECT-Abhörkarte ist ausverkauft - 2009
Das Gefühl, Nachbars Telefongespräche abhören oder auf Kosten anderer telefonieren zu können, ist offenbar einigen Zeitgenossen viel Geld wert. Nach Berichten über Sicherheitslücken von DECT-Telefonen, unter anderem im ZDF-Magazin "Frontal 21", sind die Preise für die darin genannte Notebook-Steckkarte "Com-On-Air" von Dosch+Amand förmlich explodiert.
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Der DECT Hack - 2009
[CCC] Technische Hintergründe zur Vernichtung des Standards für schnurlose Telekommunikation
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Beide ACTA-Rechtsgutachten der EU verfügbar - Ungeachtet der Verschleierungstaktik sind die Dokumente frei einsehbar

[Politisieren] Als Service für unsere juristisch interessierte Leserschaft bieten wir den Direktlink auf die laut EU-Parlaments-Vizepräsident Wieland angeblich geheimen Dokumente an. Die Geheimhaltungs-Posse ist inzwischen um einige Facetten reicher. Vor allem konservative Abgeordnete verlinken seit Wochen auf zumindest eines der beiden Gutachten - und nutzen es zum Untermauern iher verschiednenen Ansichten. Unterhaltsam dabei: Warum müssen EU-Abgeordnete auf einen Datenspeicher einer externen, ACTA-Kritischen Vereinigung verweisen und nicht auf offizielle Server der Europäischen Union. Was der tatsächliche Status der Dokumente ist, weiß keiner so genau.
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Gesundheit - Milliardenpolster bei Kassen dicker als angenommen

[Focus] Die Krankenkassen haben höhere Milliardenüberschüsse als gedacht, wollen wegen drohender Finanznöte aber nichts an die Mitglieder zurückzahlen. Die Bundesregierung stellte den Kassen erneut die Ausschüttung von Prämien anheim.
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Global Intelligence Files: Stratfor über WikiLeaks (Teil 1-3)

[Gulli] Die am vergangenen Dienstag durch WikiLeaks veröffentlichten E-Mails des "Private Intelligence"-Unternehmens Stratfor geben tiefe - und für WikiLeaks-Unterstützer äußerst beunruhigende - Einblicke in das Verhältnis von Stratfor zu WikiLeaks und dessen Gründer Julian Assange. Außerdem lässt sich erahnen, wie hinter den Kulissen gegen das Projekt intrigiert wird.
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Global Intelligence Files: Stratfor über WikiLeaks (Teil 2: Oktober 2010)
Ein weiterer von WikiLeaks veröffentlichter Stratfor-Mailwechsel stammt vom 22. Oktober 2010 und befasst sich mit dem - zu diesem Zeitpunkt kurz bevorstehenden - Leak eines Dokumenten-Pakets über den Irak-Krieg ("Iraq War Logs").

Das zweite Dokument datiert auf den 23. Oktober. Die fraglichen Mails wurden offenbar nach der Veröffentlichung der ersten Analysen der Irakkriegs-Dokumente durch das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" verfasst.
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Global Intelligence Files: Stratfor über WikiLeaks (Teil 3: November 2010)
Die ersten auf November datierten Mails stehen schon ganz im Zeichen des kurz bevorstehenden Cablegate-Leaks. Sie befassen sich mit möglichen Inhalten geleakter Diplomaten-Depeschen und deren möglichen politischen Folgen in verschiedenen Ländern.

Weitere veröffentlichte Mails datieren auf den 28. November 2010, den Tag, an dem die ersten Cablegate-Dokumente veröffentlicht wurden. Ausgangspunkt der Konversation ist eine Anfrage der Nachrichten-Agentur Reuters nach einer Einschätzung der durch den Leak hervorgerufenen Situation. Auffällig ist der vertraute Ton der E-Mail:

Im nächsten Mailwechsel weist Stratfor-Analystin Lena Bell auf einen Artikel eines "großartigen Journalisten" hin, der sich damit befasst, wie WikiLeaks sowie die Finanzkrise Machtverhältnisse und internationale Beziehungen - die "Beziehung zwischen Staaten, Nationen, Informationen und Ökonomie", wie Bell schreibt - verändern. Der - namentlich nicht genannte - Autor des Textes kommt offenbar zu dem Schluss, dass die Machtposition des Staates als solchem durch die gesellschaftlichen Veränderungen gefährdet ist.
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Beratungen - USA wollen Mitspracherecht bei EU-Datenschutz

[Futurezone] Bei den Beratungen über eine Neufassung des europäischen Datenschutzrechts machen die USA ein Mitspracherecht geltend. Im Anschluss an Gespräche mit der EU-Kommission in Brüssel sagte der Chefjurist im US-Wirtschaftsministerium, Cameron F. Kerry, am Mittwoch in Berlin, seine Regierung betrachte sich in diesem Prozess als berechtigten Interessenvertreter.
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Mozilla stellt Collusion vor - Werkzeug mit dem sie verfolgen können, wer ihre Bewegungen durch das WWW aufzeichnet

[Pro-Linux] Collusion stellt grafisch dar, mit welchen Seiten eine besuchte Webseite verbunden ist. Surft ein Anwender ausgiebig im Internet, werden immer mehr Verbindungen offenbart und es wird erkennbar, dass manche Anbieter den Weg eines Surfers über viele Seiten hinweg verfolgen. Die Verbindungen werden in Form eines Graphen visualisiert. Rot umrandete Seiten sind als besonders sammelwütige Firmen auf privacychoice.org bekannt. In vielen Fällen handelt es sich dabei um die Anbieter von Online-Werbung, die Cookies setzen und die Bewegungen eines Surfers aufzeichnen, um ihn dann mit gezielter Werbung zu beglücken.
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Ghostery - How to boycott Facebook (but still using it)!

Geheime Notfallwährung - Die Mark, die nie in Umlauf kam

[Spiegel] Scheine für den Ernstfall: Während die Bundesbürger in den Sechzigern die D-Mark mit vollen Händen ausgaben, druckte die Bundesbank eine geheime Ersatzwährung. Rund 30 Milliarden Mark lagerten jahrzehntelang versteckt. einestages zeigt die Banknoten - von denen heute nur noch wenige existieren.
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