[afp / 02.05.2013] A British millionaire was on Thursday jailed for 10 years for selling fake bomb detectors to the Iraqi government and other countries, by a judge who told him he had blood on his hands.
James McCormick made an estimated £50 million ($76 million, 59 million euros) from selling the devices, which prosecutors said were based on a novelty golf ball finder and had no scientific basis.
The businessman, from Somerset in southwest England, told the court he had also sold detectors to the Egyptian army, Kenyan police, Hong Kong's prison service and Thai border control.
He said one of them had been used to check a hotel in Romania before the visit of a US president in the 1990s, and insisted: "I never had any negative results from customers."
Schummel-Sprengstoffdetektor ADE 651 - Bombengeschäft mit der Wünschelrute [Vice] [Video]
VICE-Gründer Suroosh Alvi ist zehn Jahre nach Beginn des Krieges nach Bagdad gereist. In Teil 4 erfahren wir etwas über den ADE 651, ein kleines Gerät, das vom irakischen Militär dafür genutzt wird, an Checkpoints Bomben aufzuspüren. Das Problem ist nur, dass diese Wünschelrute bereits vor Jahren als Schwindel entlarvt wurde. Warum wird dieser billige Schund also noch immer benutzt?
[abendzeitung-muenchen / 01.05.2013] Nach mehr als 32 Jahren gibt es Neues zur Bombe, die am 26. September 1980 am Wiesn-Haupteingang auf der Theresienwiese explodierte. Die Generalbundesanwalt geht bereits aktuellen Hinweisen nach: „Die Prüfung dauert an“.
Wenn die Hintergründe, die Andreas Kramer unter Eid ausgesagt hat, der Wahrheit entsprechen, war das Oktoberfest-Attentat mit 13 Toten, 200 Verletzten und zahllosen traumatisierten Familien nur der fürchterliche Teil einer ganzen, tödlichen Attentats-Serie quer durch Europa. Organisiert von der CIA, mit Beteiligung befreundeter Geheimdienste Europas, unter aktiver Mitwirkung des BND, in Koalition mit rechtsextremistischen Terroristen.
Das Schlüsselwort heißt „Gladio“, eine hochgeheime, paramilitärische Truppe der NATO, die zu Zeiten, als der Kalte Krieg für frostige Beziehungen zwischen Ost und West sorgte, für Sabotageakte und Guerillaaktionen vorgesehen war und bei der Wahl ihrer Partner vor Ort nicht zimperlich war. In fast einem Dutzend europäischer Staaten waren die sogenannten „Stay-behind“-Truppen stationiert.
Italiens Staatspräsident Giulio Andreotti musste das streng gehütete Geheimnis unter enormem Erklärungsdruck lüften.
[heise / 30.04.2013] Wie das Luxemburger Wort berichtet, nahm der seit Monaten tagende Prozess gegen zwei Polizisten, die wegen des Verdachts der Beteiligung an den geheimnisvollen Bombenattentate Mitte der 1980er Jahre in Luxemburg angeklagt sind, eine überraschende Wendung. So legte die Staatsanwaltschaft sieben beim Luxemburger Geheimdienst SREL sichergestellte Ordner vor, welche Dokumente zu Stay Behind enthalten. Zwei Jahrzehnte nach Bekanntwerden der Existenz von Stay Behind bzw. Gladio wäre es das erste Mal, dass eine Regierung der Öffentlichkeit bzw. Gerichtsöffentlichkeit offizielle Dokumente zugänglich macht.
Die Verteidiger der Angeklagten zeigten von der überraschenden Konfrontation mit den Ordnern im Gerichtssaal ungehalten und betonten, es handele sich um Dokumente, die vom offiziellen Sitz des Geheimdienstes stammten, dem nicht zu trauen sei.
Wirtschaftsverbände und Konzerne versuchen immer stärker, Inhalte des Schulunterrichts zu beeinflussen. So fordert die Arbeitgeberlobby das Schulfach "Wirtschaft"- angeblich, um Wissensdefizite der Schüler in Bereich Ökonomie zu verringern. Kritiker wie LobbyControl befürchten eine Verengung des Gemeinschaftskundeunterrichts auf die Sichtweise von Industrie und Wirtschaft.
Inzwischen existieren Lehrpläne, Schulbücher und Unterrichtsmaterialien, die nach Ansicht der Kritiker einseitig die private Altervorsorge und den Kauf von Aktien propagieren. In anderen Fällen erklärt die Industrie den Schülerinnen und Schülern die Vorteile des "Frackings" oder richtet Gen-Labore an Schulen ein. Lehrer und Schüler würden so von den PR-Fachleuten der Unternehmen einseitig manipuliert, kritisiert auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft.
Frontal21 über einen PR-Feldzug der Wirtschaftslobby im Klassenzimmer.
Diskussionspapier zu Lobbyismus an Schulen
[lobbycontrol / 30.04.2013] Lobbyismus macht auch vor der Schultüre nicht halt. Wir haben untersucht, mit welchen Methoden Lobbyisten Einfluss auf den Unterricht nehmen und welche Motive dahinter stecken. Das alarmierende Ergebnis haben wir in unserem Diskussionspapier „Lobbyismus an Schulen“ veröffentlicht. Es zeigt: Die Einflussnahme auf Kinder und Jugendliche wird professionell organisiert und ist Teil langfristiger und umfassender Lobbystrategien.
Mit einem offenen Brief an die Bildungsminister protestieren wir gegen diese Einflussnahme auf Kinder und Jugendliche.
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Im Jahr 2010 trat die Menschheit in ein neues Zeitalter ein: mehr als die Hälfte aller Erdenbürger wohnte in Städten. Die Welt verändert ihr Gesicht und wird zu einer riesigen, runden Metropole.
Die grünen Guerilleros, kreative Freischützen und gesellige Einzelkämpfer, vereint das gemeinsamen Ziel, die Lebensqualität in den Städten verbessern zu wollen. Sie bewegen sich schon mal an der Grenze der Legalität, wenn sie ohne Waffen, dafür aber mit viel Einsatzbereitschaft urbanes Terrain im Auftrag der Natur zurückerobern.
Vor allem aber will die Green Guerilla die Stadtbewohner dafür sensibilisieren, dass mehr Natur in der Stadt mit einer besseren Lebensqualität einhergeht und man schon mit wenigen Mitteln zur grünen Gestaltung des öffentlichen Raums beitragen kann.
Nach dem Vorbild der Serie Naturopolis stellt dieses interaktive Projekt vier grüne Guerilleros aus vier Städten auf vier Kontinenten vor (New York, Tokio, Paris, Rio de Janeiro), zeigt ihre Aktionen und Motivationen und lädt alle Neugierigen zum Mitmachen ein.
Wollt ihr lernen, wie man ein Moosgraffiti sprüht, einen Gemeinschaftsgarten gründet oder Samenbomben bastelt? Leicht verständliche Videotutorials erklären euch alle wichtigen Tipps und Tricks!
Ist eure Mission vollendet, könnt ihr euer Werk mit einem Foto oder Video in die interaktive Karte eintragen. So macht ihr eure Zugehörigkeit zur Green Guerilla offiziell und werdet selbst Teil dieser weltweiten Bewegung.
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[Youtube] New York - Moosgraffitis
Edina wurde in Ungarn geboren und lebt heute in dem New Yorker Stadtteil Brooklyn. Die Straßenkünstlerin begrünt die Mauern der Stadt mit ihren Moosgraffitis in Form von Eulen, Hirschen, Vögeln und Tannenbäumen. Ihr Ziel ist es, bei den Stadtbewohnern schöne Erinnerungen an die Natur zu wecken und sie für so für Umweltfragen zu sensibilisieren. weiter
[Youtube] Rio de Janeiro - Gemeinschaftsgarten
Sandra kommt aus Rio de Janeiro und liebt ihr Viertel und seine Bewohner über alles. Als sie eines Tages ein brachliegendes Gelände in der Stadt erblickte, trommelte sie ihre Freunde zusammen und schuf ein innovatives Projekt: den Gemeinschaftsgarten. Als kleines Paradies mitten in der Favela ist der Garten heute ein Ort der Begegnung, an dem Gartenarbeit mit Solidarität verbunden wird.
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[Youtube] Tokyo - Wildes Pflanzen
Okabé hat ein ehrgeiziges Ziel: Er will den "Asphaltdschungel" Tokios in einen Ort verwandeln, an dem Mensch und Natur harmonisch zusammenleben. Wenn er mit seiner Guerilla-Gang "Vallicans Harvesters" bunte Tulpen und Obstbäume auf jedem freien Quadratmeter pflanzt, bewegt er sich zwar an der Grenze der Legalität, zeigt dafür aber den Stadtbewohnern, wie schön die Natur tatsächlich sein kann.
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[Youtube] Paris - Samenkugeln
Gabe ist ein besonders kreativer Guerillero. Mit seinen Freunden durchstreift er die Straßen von Paris und sucht nach Orten, die ein wenig Grün vertragen könnten. Er wirft Samenbomben ab, bepflanzt brachliegenden Flächen, verwandelt Schuhe in Blumentöpfe und Bushaltestellen in grüne Oasen und trägt so dazu bei, dass die Stadt ein wenig lebenswerter wird.
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[guardian / 29.04.2013] The Bill and Melinda Gates Foundation, which is sponsoring the Guardian's Global development site is being heavily criticised in Africa and the US for getting into bed not just with notorious GM company Monsanto, but also with agribusiness commodity giant Cargill.
Trouble began when a US financial website published the foundation's annual investment portfolio, which showed it had bought 500,000 Monsanto shares worth around $23m. This was a substantial increase in the last six months and while it is just small change for Bill and Melinda, it has been enough to let loose their fiercest critics.
Does Gates know it is in danger of being caught up in their reputations, or does the foundation actually share their corporate vision of farming and intend to work with them more in future?
Monsanto Protection Act Signed By Obama, GMO Bill “Written By Monsanto” Signed Into Law
[globalresearch / 03.04.2013] The Monsanto Protection Act, essentially both written by and benefiting Monsanto Corporation, has been signed into law by United States President Barack Obama. The infamous Monsanto Corporation will benefit greatly and directly from the bill, as it essentially gives companies that deal with genetically modified organisms (GMOs) and genetically engineered (GE) seeds immunity to the federal courts, among other things.
The bill states that even if future research shows that GMOs or GE seeds cause significant health problems, cancer, etc, anything, that the federal courts no longer have any power to stop their spread, use, or sales.
Changing the human genome one meal at a time! - GMO A Go Go! [Video]
Poor Johnny doesn't like "healthy" food. What could possibly
persuade him to eat all his "veggies"? - www.infomaticfilms.com
Use the following for Tweets : @infomaticfilms #gmoagogo
NOTICE:
You may use this film ONLY if it stays intact. No part of it
may be removed or used in part without our permission.
Please link back to our youtube chanel and website so others
can download their own copies and help get the word out
before it really is "GMO A Go Go!".
[focus / 29.04.2013] Die Entscheidung kommt einer Revolution gleich. Weil die Gutachter etwaige Interessenkonflikte zwischen sich und ihrem Auftraggeber künftig von sich aus ausräumen müssen, haben Geschädigte vor deutschen Gerichten bald eine höhere Chance, dass ihr Fall von wirklich neutralen Fachleuten beurteilt wird. Einem entsprechenden Antrag auf Initiative der beiden Bürger Horst G. und Josef S. stimmte der Petitionsausschuss des Bundestages nach drei Jahren Laufzeit jetzt überraschend zu. Liefern Sachverständige so genannte „Gefälligkeitsgutachten“ ab, so dürfen sie künftig nicht mehr bestellt werden und verlieren somit Aufträge und ihr Renommee. Der Bundestag muss dem Vorschlag noch zustimmen.
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